Die Europäische Zentralbank (EZB) rechnet nur mit einem kleinen Konjunkturplus im kommenden Jahr. Zusätzlich zum schwachen Wachstum erwartet die Notenbank eine längere Phase geringer Teuerung. Ökonomen der Deutschen Bank schließen daher nicht aus, dass die EZB 2014 die Geldschleusen weiter öffnen und Anleihen kaufen könnte.

Für Deutschland senkten das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ihre Schätzungen des Wirtschaftswachstums. Während das RWI seine Prognose um 0,4 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent zurücknahm, korrigierte das IWH seine Vorhersage um 0,2 Prozentpunkte nach unten und geht nun für 2014 von einem Wachstum von 1,8 Prozent aus. Beide Institute hatten zuletzt im September ihre Schätzungen vorgelegt.