«Wir wollen bis Ende Januar einen Abschluss schaffen», zitierte «Die Welt» einen Manager des Konzerns. Hapag-Lloyd würde zusammen mit CSAV von Platz sechs auf Rang vier der weltgrößten Reedereien vorrücken. Nach den Informationen soll die Compañía Sud Americana de Vapores (CSAV) gut 30 Prozent der Anteile an der zukünftigen Hapag-Lloyd erhalten.

Offen ist nach den Angaben vom Sonntag noch, ob CSAV seine Schiffsflotte von 54 Frachtern einbringen oder ob sie lediglich an Hapag-Lloyd vermietet wird. Die Hamburger verfügen über 152 Schiffe. Hapag-Lloyd gehört der Stadt Hamburg, dem Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne, dem Reisekonzern TUI sowie mehreren Banken und Versicherungen. «Ich sehe gute Chancen für eine Einigung», wird Kühne zitiert.