Im vergangenen Jahr habe keiner der gut 100 000 Mitarbeiter des Instituts mehr als zehn Millionen Euro verdient, berichtete die «Welt» (Dienstag). Das gelte für Vorstände genauso wie für Investmenthändler. Deutschlands größte Bank wollte den Bericht am Dienstag nicht kommentieren.

Gerade Investmentbanker waren in der Vergangenheit teils üppig bezahlt worden: So hatte ein inzwischen entlassener Zinsspekulant der Deutschen Bank für das Jahr 2008 etwa 80 Millionen Euro Bonusansprüche angehäuft.

In den vergangenen Jahren hat die Bank ihr Vergütungssystem mehrfach reformiert. Seither erhielten Händler keine unbegrenzten Gewinnbeteiligungen mehr, schreibt das Blatt.

Dennoch hatte die Finanzaufsicht BaFin erst am Montag die Umsetzung der Vergütungsregelungen bei deutschen Großbanken scharf kritisiert. Demnach reiche das Ergebnis bei 14 im abgelaufenen Jahr überprüften deutschen Banken von befriedigend bis ungenügend. Die Prüfer seien mit keiner Bank vollständig zufrieden.