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Impfstoff

Wegen Corona-Impfung: Moderna macht weiter Milliardengewinne

Beim Pharmaunternehmen Moderna klingeln dank des weit verbreiteten Impfstoffs weiterhin die Kassen. Allein im ersten Quartal 2022 machte die Firma mit der Corona-Impfung Milliardengewinne.
Moderna-Impfstoff: Dank der Impfung verdient Moderna weiterhin glänzend
Eine medizinische Mitarbeiterin hält eine Ampulle mit dem Impfstoff Moderna in der Hand. Bei der US-Biotechfirma Moderna floriert dank ihres begehrten Corona-Impfstoffs weiter das Geschäft. Foto: Bodo Schackow/dpa-zentralbild/dpa

Bei der US-Biotechfirma Moderna floriert dank ihres begehrten Corona-Impfstoffs weiter das Geschäft. Im ersten Quartal 2022 stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um rund 220 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar (5,8 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch in Cambridge mitteilte. Unterm Strich verdiente Moderna 3,7 Milliarden Dollar - mehr als dreimal so viel wie vor einem Jahr.

Moderna hält an dem Umsatzziel für seinen Covid-19-Impfstoff für das Jahr 2022 fest - und das trotz sinkender Corona-Fallzahlen und entsprechend sinkender Nachfrage. Für dieses Jahr rechnet Moderna unverändert mit einem Impfstoff-Umsatz in Höhe von 21 Milliarden Dollar und geht dabei von höheren Umsätzen in der zweiten Jahreshälfte als im ersten Halbjahr aus. Der Quartalsbericht übertraf die Erwartungen deutlich. Moderna-Aktien legten vorbörslich zunächst um über sieben Prozent zu.

Pfizer-Umsätze stabil, Astrazeneca bricht ein

Auch Pfizer (Biontech-Impfstoff) hatte kürzlich die Prognose für sein Covid-Impfstoff-Geschäft bekräftigt, auch wenn die Chancen, die Ziele zu übertreffen, geringer als 2021 seien: Im vergangenen Jahr musste Pfizer die Umsatzziele mehrmals anheben.

Bei Astrazeneca hingegen brach der Gewinn um drei Viertel auf 386 Millionen Dollar ein, wie der britisch-schwedische Pharmahersteller am Freitag in Cambridge mitteilte. Einen guten Lauf hatte Astrazeneca mit einigen Krebs- und Diabetes-Medikamenten. Mit seiner Corona-Impfung mit dem Handelsnamen Vaxzevria setzte der Konzern im ersten Quartal 2022 etwas mehr als 1,1 Milliarden Dollar um. Das Mittel wurde vor allem in Schwellenländern verwendet, aber auch in Japan, Kanada und Australien. Nur noch eine untergeordnete Rolle spielt der Wirkstoff für den Konzern inzwischen in Europa.

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