Volkswagen will mit seinem Angebot in den Besitz von mehr als 90 Prozent der Aktiengesamtzahl gelangen und plant, Scania am Ende von der Börse zu nehmen. VW ist bereits seit 2000 an Scania beteiligt und hält heute direkt und indirekt insgesamt 89,2 Prozent der Stimmrechte und 62,6 Prozent des Kapitals an dem Nutzfahrzeugunternehmen.

Zeitgleich mit den Scania-Plänen vermeldete Europas größter Autobauer am Freitagabend nach einer Sitzung des Aufsichtsrats auch Bestmarken bei Umsatz und Ergebnis und die Verpflichtung des Top-Managers Andreas Renschler, der dem Konkurrenten Daimler den Rücken kehrt. Er wird zum mächtigen neuen Mann im VW-Vorstand.

Volkswagen fuhr vor allem dank seiner jüngsten Marke Porsche auch 2013 eine Rekordbilanz ein: Die Wolfsburger sicherten sich sowohl beim operativen Gewinn als auch beim Umsatz Bestmarken.