Die in diesem Jahr erwirtschaftete Rücklage der Bundesagentur werde damit im kommenden Jahr wieder weitgehend aufgezehrt, befürchtet Adamy, der in dem BA-Kontrollgremium die Arbeitnehmerinteressen vertritt.

«Die Bundesagentur hat damit kaum Möglichkeiten, in der guten Konjunktursituation ein finanzielles Polster zu bilden. Die Situation zeigt: Die Bundesagentur ist tendenziell unterfinanziert», kritisiert der DGB-Vertreter im Verwaltungsrat. Neben der sich abschwächenden Konjunktur wird vor allem die Streichung weiterer Bundesmittel die Finanzen belasten: Vom kommenden Jahr an müsse die BA komplett auf die rund 7 Milliarden Euro verzichten, die ihr die Bundesregierung einst mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent zugestanden hatte. Mit dem Geld sollte die Beitragssenkung abgefedert werden.