Obwohl der von Steve Jobs groß gemachte Konzern so viele iPhones und iPads verkaufte wie nie zuvor und seinen bisher höchsten Gewinn einfuhr, brach die Aktie am Donnerstag im frühen New Yorker Handel um rund 11 Prozent auf 459 Dollar ein. Auf einen Schlag verpufften gut 50 Milliarden Dollar oder umgerechnet 38 Milliarden Euro an Börsenwert - das ist soviel, wie die Deutsche Telekom derzeit insgesamt auf die Waage bringt.

Dabei waren die Zahlen des Weihnachtsquartals auf den ersten Blick gar nicht schlecht: Die iPhone-Verkäufe stiegen im Vergleich zum bereits überragenden Vorjahreszeitraum von 37,0 auf 47,8 Millionen Geräte. Der Absatz des iPad-Tablets kletterte von 15,4 auf 22,9 Millionen. Nur bei den Mac-Computern gab es einen Verkaufsrückgang von 5,2 auf 4,1 Millionen Geräte. Apple begründete den Rückgang mit einem Modellwechsel und Lieferschwierigkeiten.