«Es kann doch nicht sein, dass das Gebaren einer Handvoll unseriöser Firmen derart den Ruf des Wettbewerbes ramponiert und damit das Angebot von mittlerweile über 800 zuverlässigen Energieversorgern massiv diskreditiert», betonte BNE-Geschäftsführer Robert Busch in Berlin. Trotz der um durchschnittlich zwölf Prozent gestiegenen Strompreise gibt es oft nur eine zögerliche Wechselbereitschaft.

Die Namen von «schwarzen Schafen» sollten durch die 2011 in Berlin eingerichtete Schlichtungsstelle Energie veröffentlicht werden. «Die Schlichtungsstelle macht gute Arbeit, aber sie könnte durch höhere Transparenz schon im Vorfeld dafür sorgen, dass für Kunden Probleme vermieden werden und so eine Schlichtung erst gar nicht nötig wird», sagte Busch. Diese müsse die Namen jener Anbieter öffentlich machen, die für den Großteil der Streitigkeiten verantwortlich seien.