In den vergangenen Jahren waren noch mehr Menschen Euro-skeptisch eingestellt. Heute wünschen sich nur 27 Prozent die D-Mark zurück, ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des «Handelsblatt» (Dienstag).

«Die für viele nicht durchschaubare Euro-Krise ängstigt die Deutschen zwar. Sie fürchten um ihr Erspartes, die Sicherheit ihrer Altersversorgung, die Finanzausstattung des Staates», sagte Forsa-Chef Manfred Güllner der Zeitung. «Die Einstellung zum Euro als Währungseinheit wird davon aber heute nicht mehr berührt.»

Das Euro-Bargeld war am 1. Januar 2002 eingeführt worden. Zwei Monate später, am 28. Februar 2002, ging die Ära der Mark im Bargeldverkehr zu Ende.

Die Zustimmung zum Euro ist der Umfrage zufolge umso größer, je höher das Nettoeinkommen des Haushalts ist. Unter den Haushalten mit einem Nettoeinkommen ab 3000 Euro wollen vier von fünf (79 Prozent) den Euro behalten. Bei einem Nettoeinkommen bis 1000 Euro wünscht sich dagegen die Hälfte (49 Prozent) die D-Mark zurück.