Unter dem Strich stand ein Verlust von 304 Millionen Euro, wie der Konkurrent der Deutschen Post DHL mitteilte. Als Gründe für die hohen Abschreibungen führte das Management eine veränderte Bilanzierungsstruktur bei den Geschäftssparten an. Ein Jahr zuvor hatte der Konzern noch 39 Millionen Euro verdient.

Für das laufende Jahr erwartet der neue Vorstandschef Tex Gunning weiterhin schwierige Geschäftsbedingungen in Europa und Amerika. Im zweiten Quartal ging der Umsatz um drei Prozent auf 1,7 Milliarden Euro zurück. Vergangenes Jahr hatte TNT Rettung unter dem Dach des US-Konkurrenten UPS gesucht. Das Vorhaben scheiterte jedoch am Widerstand der EU-Kommission.