Deutschlandweit werden täglich die verschiedensten Produkte und Lebensmittel wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Oftmals geraten während der Produktion Fremdkörper wie, Glas, Holz oder Metall in die Nahrungsmittel und gefährden die Gesundheit der Konsumenten:

Bisweilen werden Reinigungsrückstände in Lebensmitteln festgestellt, mitunter geht von Spielzeug eine Gefährdung durch verschluckbare Kleinteile aus. In unserem Rückruf-Ticker halten wir Sie über aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen in ganz Deutschland auf dem neuesten Stand.

Update vom 05.09.2020, 12.30 Uhr: Hersteller ruft Bio-Tee zurück

Der Tee-Produzent Bünting ruft eine seiner Bio-Tee-Sorten zurück.

Die Lebensmittelwarnung bezieht sich auf das Produkt "Bünting Tee Bio Fenchel-Anis-Kümmel" im 100-Gramm-Beutel.

  • EAN: 4008837-234526
  • Mindeshaltbarkeitsdatum: 2023 

Als Grund für die Warnung gibt der Hersteller erhöhte Werte an Pyrrolizidinalkaloiden (PA) und Tropanalkaloiden (TA) genannt.

"Alkaloide sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die einige Pflanzenarten selbst bilden, um sich vor natürlichen Fressfeinden zu schützen", teilt die Firma Bünting in einer Presseerklärung mit. Regelmäßiger Konsum von PA belasteten Lebensmitteln könne für die Gesundheit schädlich sein (Lebererkrankungen) und sollte von daher vermieden werden. Der regelmäßige Konsum von TA belasteten Lebensmitteln könne ebenfalls zu gesundheitlichen Problemen führen.

Das Produkt gelangte unter anderem auch in Bayern in den Handel.

Update vom 01.09.2020, 16.30 Uhr: Fairtrade-Schokolade bei Edeka, Rewe und Kaufland zurückgerufen

Der Hersteller Plant-for-the-Planet ruft derzeit die Fairtrade-Schokolade "Die gute Schokolade" zurück. Wie das Unternehmen in einer offiziellen Mitteilung schreibt, wurden bei einer Routinkontrolle eine mögliche Verunreinigung durch Plastikstücke festgestellt. Im Dezember 2018 ging die Schokolade als Testsieger bei Stiftung Warentest hervor. 

Betroffen sind die folgenden Produkte:

  • Produktname: "Die gute Schokolade"
  • Format: 100-Gramm-Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 03.05.2021
  • Charge: 1327088
  • Produktname: „Die Gute Schokolade – mit Dresden Stück für Stück Gutes tun“
  • Format: 100-Gramm-Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 03.05.2021
  • Charge: 1327086
  • „Die Gute Schokolade – mit Bogen Stück für Stück Gutes tun“
  • Format: 100-Gramm-Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 03.05.2021
  • Charge: 1327089

Andere Produkte des Herstellers sowie Schokoladentafeln aus anderen Chargen oder mit anderen Haltbarkeitsdaten sind nicht betroffen. Wer bereits eine der Tafeln gekauft hat, wird dazu angehalten, die Schokolade nicht zu essen. Die betroffenen Produkte können im Handel zurückgegeben werden und der Kaufpreis wird zurück erstattet. Die Schokolade wird unter anderem bei Rewe, Edeka oder Kaufland verkauft.

Bei Fragen steht die Servicehotline des Herstellers unter der Telefonnummer 08808/9345 zur Verfügung.

Update vom 31.08.2020, 7.00 Uhr: Kunde findet Fremdkörper in "Mango-Chutney"

Der Hersteller Kreyenhop & Kluge GmbH & Co. KG ruft den Artikel "Mango-Chutney fruchtig scharf" der Marke "Ming Chu" zurück. Wie Produktwarnungen.eu mitteilt hatte ein Kunde im Glas der genannten Sorte einen Glassplitter gefunden und gemeldet. 

Weitere Artikel des Herstellers sind nicht betroffen. Bei dem zurückgerufenen Produkt handelt es sich lediglich um die Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 27.12.2021.  

Außer in Baden-Württemberg, Hessen und Saarland wurde das Produkt in allen anderen Bundesländern von EDEKA und Marktkauf-Märkten zum Verkauf angeboten. Kreyenhop & Kluge haben schnell reagiert und alle weiteren Gläser des Chutney vorsorglich aus dem Verkauf genommen.

Das Produkt kann gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Dies erfolgt auch ohne Vorlage des Kassenbon. Vom Verzehr rät das Unternehmen ab. 

Update vom 26.08.2020, 7.59 Uhr: Bio-Weißwürste von Zimmermann können auf den Magen schlagen

Der Hersteller "Fleischwerke E. Zimmermann" GmbH ruft seine „BIO Münchner Weißwürste“ in der Dose zurück. In einer Stellungnahme schreibt Zimmermann: "Im Rahmen von Eigenkontrollen haben wir Qualitätsabweichungen bei unserem Produkt 'BIO Münchner Weißwürste' in der Dose festgestellt. Das Produkt kann im Einzelfall eine mikrobiologische Abweichung aufweisen, wodurch Magen-Darm-Beschwerden auftreten können."

Betroffen sind die Charge 20649 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.07.2021 und Charge 20599 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.05.2021.

Der Hersteller führt weiter aus: "Aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes bitten wir Sie, die „BIO Weißwürste“ in der Dose mit dem oben genannten MHD nicht zu verzehren. Bitte vernichten Sie die Dose, da es im Einzelfall zur Bombagenbildung kommen kann."

"Bombagenbildung" bezeichnet die Gasbildung durch Bakterienwachstum infolge unzureichender Sterilisation.

Käufer erhalten ihr Geld zurück. Zur Kaufpreiserstattung senden Sie bitte das Etikett der betreffenden Dose an folgende Adresse:

Fleischwerke E. Zimmermann
Edmund-Zimmermann-Straße 29
86470 Thannhausen

Alternativ können Kunden sich an Ihre Verkaufsstelle wenden. Von dem Rückruf ist ausschließlich das Produkt „BIO Münchner Weißwurst“ in der Dose betroffen, das über Bio Fachmärkte vertrieben wird.

Bei Fragen steht der Hersteller unter der Telefonnummer 08281/908 908 zur Verfügung.

Update vom 21.08.2021, 14.30 Uhr: Glassplitter in "Limobier Zitrone naturtrüb" von Krombacher

Im "Limobier Zitrone naturtrüb" von Krombacher könnten Glaspartikel enthalten sein. Dies teilt das Unternehmen am Freitag, den 21. August 2020, mit und bittet Kunden, die Flaschen zurückzugeben.

Laut Krombacher könnten die Glassplitter aufgrund einer technischen Störung in die Flaschen geraden sein. Die Störung wurde laut Unternehmen behoben.

Betroffen sind die 0,33 Liter Mehrweg-Glasflaschen (Euro2-Flaschen), die ausschließlich als 24 x 0,33 Liter Kästen verkauft worden. 

Da eine etwaige Gesundheitsgefährdung durch Fremdpartikel nicht ausgeschlosen werden kann, ruft die Krombacher Brauerei die Chargen mit den Loskennungen MHD 27.05.21 L09 bis L21, MHD 16.06.2021 S07:44 bis S23:59, MHD 17.06.2021 S00:01 bis S00:51 und MHD 17.06.2021 S03:58 bis S10:47 vorsorglich zurück.

Kunden können das Produkt zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet. 

Weiterhin ruft ein Hersteller einen Beerenmix zurück, der bei Lidl verkauft wurde. Es drohen bei Verzehr akute Brechdurchfälle durch Noroviren.

Update vom 20.08.2020, 16.30 Uhr: Paprika-Mix zurückgerufen

Vorsicht Verbraucher: Aktuell werden Paprikas zurückgerufen. Dabei handelt es sich um ein Produkt, das in der Supermarktkette "tegut" verkauft wurde. 

Darin befinden sich möglicherweise Insektizidrückstände, wie produktwarnung.eu berichtet. Es handelt sich um ein Bekämpfungsmittel gegen Schädlinge. Das Unternehmen warnt Verbraucher deshalb davor, die Paprika zu essen. Es kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. 

Konrekt ist folgendes Produkt vom Rückruf betroffen: 

  • Hersteller: "Veiling Hoogstraten"
  • Produkt: "Paprika-Mix"
  • Format: 500-Gramm-Packung
  • Charge: "T: 149524"
  • EAN: "5400357002200"
  • Herkunft: Belgien

Kunden können die Paprika bei "tegut" zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Update vom 19.08.2020, 11.50 Uhr: Salmonellen in Kürbiskernen - Hersteller warnt vor Verzehr

Der Hamburger Hersteller "Nutwork" ruft Kürbiskerne der Marke "K Classic" zurück. Wie das Unternehmen bekannt gibt, wurden in einer Routinekontrolle Salmonellen im Produkt nachgewiesen. Das berichtet Lebensmittelwarnung.de

Folgendes Produkt ist vom Rückruf betroffen: 

  • K Classic Kürbiskerne naturbelassen 200g
  • GTIN: 4337185460203
  • mit Mindesthaltbarkeitsdatum 20.03.2021 
  • und der Losnummer: 2020446 (Informationen auf der Verpackungs-Rückseite).

Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. Da ein gesundheitliches Risiko nicht ausgeschlossen werden könne, warnt der Hersteller davor, das betroffene Produkt zu verzehren. 

Verkauft wurden die Kürbiskerne bei Kaufland. Der Lebensmitteleinzelhändler habe laut Hersteller sofort reagiert und das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Das Produkt könne in allen Kaufland-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.