Franken

Ohrringe-Rückruf: Allergiegefahr durch Schmuck

Derzeit werden Ohrringe zurückgerufen: Alle Informationen im Rückruf-Ticker von inFranken.de.
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Aktuell werden Ohrringe zurückgerufen.  Grafik: inFranken.de
Aktuell werden Ohrringe zurückgerufen. Grafik: inFranken.de
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Deutschlandweit werden täglich die verschiedensten Produkte und Lebensmittel wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Oftmals geraten während der Produktion Fremdkörper wie, Glas, Holz oder Metall in die Nahrungsmittel und gefährden die Gesundheit der Konsumenten:

Bisweilen werden Reinigungsrückstände in Lebensmitteln festgestellt, mitunter geht von Spielzeug eine Gefährdung durch verschluckbare Kleinteile aus. In unserem Rückruf-Ticker halten wir Sie über aktuelle Rückrufe in ganz Deutschland auf dem neuesten Stand.

Update vom 18.02.2020: Ohrringe wegen Allergiegefahr zurückgerufen

Aktuell wird in Deutschland ein Produkt zurückgerufen: Der Ein-Euro-Laden "TEDi" hat den Rückruf veröffentlicht. Dabei geht es um Creolen, die allergische Reaktionen verursachen können. "Produkttests wiesen erhöhte Nickelwerte nach. Nickel kann Allergien auslösen, deshalb wird von einer weiteren Verwendung der Creolen abgeraten", heißt es von Seiten des Unternehmens. Das "Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit" warnt ebenfalls vor den Ohrringen.

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Produkt: "Creolen 5 Paar gold"
  • Hersteller: "TEDi GmbH & Co. KG"
  • Verpackungseinheit: "5 Paar"
  • Artikelnummer: 52233001751000000200

Das Creolen-Set kann in allen "TEDi"-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

Update vom 14.02.2020, 18.50 Uhr: Orangenlimo von Bad Brückenauer wird zurückgerufen

Wegen einer möglichen "biologischen Verunreinigung" einzelner Flaschen ruft die Staatliche Mineralbrunnen AG Bad Brückenau Orangenlimonade zurück. Konkret handelt es sich um den 12 x 0,7 Liter Kasten mit Glasflaschen und dem Mindesthaltbarkeitsdatum bis 09.10.2020.

Laut Angaben des Getränkeherstellers aus Unterfranken bestehen Anhaltspunkte für punktuelle biologische Verunreinigungen einzelner Flaschen. Es sei dadurch nicht auszuschließen, dass es zu Überdruck kommt und die Flaschen bersten. Verbraucher sollten die Limonade nicht trinken, sondern in den Handel zurückbringen. Bei Vorlage des Kassenbons erhalten Kunden Rückerstattung.

Verkauft wurde die Orangenlimonade laut Hersteller in Franken, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Update vom 14.02.2020, 15.19 Uhr: Rückruf bei Penny: Kuchen kann Plastik enthalten

Die Firma "B+F Bakery & Food" in Salzkotten ruft vorsorglich das Produkt "Bäckerkrönung, Zupfkuchen, 500g, tiefgefroren mit der EAN: 28271772 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.10.2020 und der Charge: L060-1011119" zurück.

Von dem Verzehr des betroffenen Produktes werde dringend abgeraten. Aufgrund eines Produktionsfehlers sei laut Hersteller nicht auszuschließen, dass sich in dem TK-Produkt im Einzelfall weiße Kunststoffteile befinden können. Eine mögliche Gesundheitsgefährdung könne demnach ebenso nicht ausgeschlossen werden.

Das betroffene Produkt wurde in Penny-Märkten verkauft. Andere Produkte mit anders lautenden Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargen seien von dem Rückruf nicht betroffen. Allerdings: Erst vor zwei Tagen musste der Hersteller ebenfalls einen tiefgefrorenen Zupfkuchen zurückrufen, der bei Rewe verkauft wurde. Auch hier waren durch einen Produktionsfehler im Einzelfall weiße Kunststoffteile in die Produkte geraten.

Kunden können das Produkt im jeweiligen Penny-Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Update vom 13.02.2020, 16 Uhr: Mercedes ruft weltweit über 300.000 Autos zurück

Daimler ruft weltweit fast 300 000 Autos von Mercedes-Benz wegen Brandgefahr zurück. Betroffen sind laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bestimmte E-Klasse- sowie CLS-Modelle, allesamt Diesel aus den Baujahren 2015 bis 2019. Zuvor hatte das Portal "kfz-rueckrufe.de" darüber berichtet. Nach KBA-Angaben sind von den weltweit rund 298 000 betroffenen Fahrzeugen gut 105 000 in Deutschland unterwegs.

Daimler bestätigte den Rückruf. Im Falle eines Feuchtigkeitseintritts könnten durch elektrochemische Vorgänge leitfähige Verbindungen zwischen einzelnen Leitungen in der Stromschiene im Motorraum entstehen, erklärte ein Sprecher. Vorsorglich werde daher in der Werkstatt die Stromschiene modifiziert und eine separate elektrische Leitung verlegt, was etwa eine Stunde in Anspruch nehme.

Update vom 13.02.2020: Rückruf bei Netto: Weiße Kunststoffteile in Fischprodukt

Die Firma Pickenpack Seafoods ruft aktuell Fischfilets zurück, die bundesweit in Filialen der Supermarktkette Netto Marken-Discount verkauft wurden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass weiße Kunststoffteile in einzelnen Packungen des Schlemmerfilets enthalten sind, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung des Unternehmens aus Riepe-Ihlow in Niedersachsen. Folgendes Produkt ist davon betroffen:

  • SeaGold Schlemmerfilet á la Italia (400-Gramm-Packung)
  • Chargennummer: L9338
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 12.2020

Der Verkauf der Ware sei gestoppt, hieß es in der Mitteilung. Gegen Vorlage der leeren Verpackung oder des entsprechenden Kassenbons bekämen Kunden den Kaufpreis in der Filiale erstattet, in der sie das Produkt gekauft haben.

Ähnlicher Rückruf bei Rewe: Weiße Kunststoffteile in Zupfkuchen

Auch die Firma B+F Bakery & Food in Salzkotten (Nordrhein-Westfalen) teilte am Mittwoch (12. Februar 2020) einen Rückruf für folgendes Produkt mit:

  • Rewe Beste Wahl, Zupfkuchen, 500g, tiefgefroren
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.10.2020
  • Charge: L304-1011119
  • EAN: 4388844078796

Vor dem Verzehr werde dringend abgeraten - aufgrund eines Produktionsfehlers sei "nicht auszuschließen, dass sich in dem Produkt im Einzelfall weiße Kunststoffteile befinden können".

Das Unternehmen habe das betroffene Produkt unmittelbar aus dem Verkauf nehmen lassen. Kunden könnten es im jeweiligen Markt zurückgeben und bekämen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Update vom 11.02.2020: Erneuter Rückruf von Käse - bei Lidl verkauft

Aktuell wird ein Käse zurückgerufen, der im Discounter "Lidl" verkauft wurde. Grund für den Produktrückruf ist eine Gefährdung der Gesundheit für Verbraucher. Im Streukäse können sich Angaben des niederländischen Herstellers "Delicateur" blaue Kunststoffteile befinden. Durch sie erhöht sich die Verletzungsgefahr. Folgendes Produkt ist vom Rückruf betroffen:

  • Produkt: "Milbona Gouda jung gerieben, mindestens 7 Wochen gereift"
  • Hersteller: "Delicateuer"/Niederlande
  • Format: 250-Gramm-Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 23. März 2020
  • Losnummer: "893839538051060191224"
  • Identitätskennzeichen: "NL Z 0507 i EG"

"Lidl" hat den Streukäse bereits aus dem Sortiment genommen. Das Produkt wurde in diesen Bundesländern verkauft:

  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen (NRW)
  • Rheinland-Pfalz

Der Käse kann in allen "Lidl"-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

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