Deutschland habe sich damit von 1995 bis zum Jahr 2010 um neun Plätze verbessert, sagte IW-Direktor Michael Hüther am Montag in Berlin. Spitzenreiter sind nach wie vor die USA, gefolgt von Schweden, Dänemark und der Schweiz.

Das IW erstellte die Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. Dieses wollte wissen, welche Bedingungen und Standortfaktoren Industrieunternehmen in Deutschland brauchen, um sich gegenüber der Konkurrenz behaupten zu können. Bei den am häufigsten als bedeutsam genannten Faktoren Energie, Rohstoffe und staatlicher Ordnungsrahmen erhielt Deutschland von der Industrie die Note 2,0 (gut).

Das IW errechnete für die Studie einen Index der industriellen Standortqualität. Dazu wurden 58 Indikatoren einbezogen, etwa Infrastruktur, Fachkräftenachwuchs oder Arbeitsmarktregulierung. Zusätzlich wurden mehr als 2200 deutsche Unternehmen befragt.