Die Fluggesellschaften haben vorsorglich zahlreiche Flüge am Freitag gestrichen. In Düsseldorf, dem drittgrößten deutschen Verkehrsflughafen, gibt es ein generelles Nachtflugverbot.

In Hamburg sollen die Tarifverhandlungen für das Sicherheitspersonal auf dem Flughafen der Hansestadt am Freitag fortgesetzt werden. Dort hatten die Arbeitgeber nach einem Streik des Sicherheitspersonals, der Tausende Passagiere traf, ihr ursprüngliches Angebot nachgebessert.

Am Düsseldorfer Flughafen fielen am Donnerstag fast 200 Flüge aus, berichtete ein Sprecher. Gestrichen wurden vor allem innerdeutsche Flüge und Europa-Verbindungen. «Die Maschinen, die rausgehen, sind oftmals auch leer», sagte der Sprecher. Wer fliegen konnte, musste häufig lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Am Köln/Bonner Flughafen wurden fast 50 An- und Abflüge gestrichen.