Er forderte jährlich zusätzliche zehn Milliarden Euro aus staatlichen Mitteln, um den Neubau zu fördern und steigende Mieten abzufangen. Notwendig seien Steuererleichterungen für Bauherren, ein höheres Wohngeld und Zuschüsse für Energiespar-Sanierungen. Mietsteigerungen müssten gedämpft werden.

In Großstädten, Ballungszentren und an Hochschulstandorten fehlten 250 000 Wohnungen berichtete der Verband unter Berufung auf eine Untersuchung des Pestel-Instituts Hannover. 140 000 neue Wohnungen pro Jahr seien notwendig - doppelt so viele wie bisher. Bauherren sollten deshalb künftig vier statt bisher zwei Prozent der Kosten jährlich steuerlich abschreiben können, forderte Rips. Notwendig sei auch, die Innenstädte dichter zu bebauen.