Zwar konnte Kaeser den Aktionären auf der Hauptversammlung am Dienstag in München einen Gewinnschub zum Start ins Geschäftsjahr präsentieren, doch überdeckten Währungseffekte die Erfolge bei Sparbemühungen und Problem-Projekten. Deshalb bleibt es vorerst bei der strengen Kostendisziplin.

Auch das Branchenumfeld habe sich noch nicht zählbar verbessert, sagte Kaeser. Das gelte vor allem für Geschäfte mit kurzen Zyklen wie etwa die Industrieautomatisierung. Erst gegen Jahresende rechnet der Konzernchef mit spürbaren Impulsen. Bei den Aktionären sorgten insbesondere der chaotische Führungswechsel im vergangenen Jahr und eine fehlende Nachfolgeregelung für Aufsichtsratschef Gerhard Cromme für Kritik.