Die Einstufung bleibe bei «BB». Damit steht das südeuropäische Eurozonen-Land weiter auf einer Stufe wie zum Beispiel die osteuropäischen Staaten Ungarn und Mazedonien und ist zwei Noten vom sogenannten Investmentstatus entfernt. Die Agentur bewertet damit Anlagen in Anleihen des Landes als risikoreich.

S&P hatte Portugal Anfang 2012 auf «BB'» abgestuft. Fitch und Moody's bewerten die Papiere des Staates ebenfalls sehr schlecht. Der erhöhte Ausblick von S&P hat allerdings nichts mit einer fundamental besseren Lage zu tun. Der hochverschuldete Staat bekommt vielmehr von seinen europäischen Geldgebern wegen der anhaltenden Probleme mehr Zeit. Die EU hatte am Dienstag beschlossen, dem Land mehr Zeit zum Schuldenabbau gegeben.