Der Verwaltungsrat von Alstom empfahl den Aktionären am Mittwoch ein bindendes Angebot des Konkurrenten General Electric (GE). Das US-Unternehmen will für die Energietechnik-Sparte von Alstom 12,35 Milliarden Euro zahlen. Siemens hatte bislang nur ein Angebot angekündigt. Die Bahntechnik-Sparte mit dem Bau der weltbekannten TGV-Hochgeschwindigkeitszüge wäre vom Geschäft mit GE nicht betroffen.

Nach Angaben von Alstom erkannte der Verwaltungsrat bei einer Sondersitzung «die strategischen und industriellen Vorzüge» des GE-Angebotes einstimmig an. Vorstandschef Patrick Kron erklärte, die Energie-Geschäfte beider Unternehmen würden sich in hohem Maße ergänzen und erlaubten, eine «wettbewerbsfähigere Einheit» zu schaffen.