Täglich werden in Deutschland Lebensmittel und sonstige Produkte wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Oft haben sich Fremdkörper wie Glas, Holz oder Metall in Nahrungsmittel verirrt, bisweilen werden Reinigungsrückstände in Lebensmitteln festgestellt, mitunter geht von Spielzeug eine Gefährdung aus, beispielsweise durch verschluckbare Kleinteile. In unserem Rückruf-Ticker halten wir Sie über wichtige Rückrufe in ganz Deutschland auf dem Laufenden.

 

Update vom 14.01, 11.45 Uhr: Citrilemon Zitronensaftkonzentrat zurückgerufen

Weil der Sulfit-Gehalt höher als angegeben ist, muss die Gunz Warenhandels GmbH das Citrilemon Zitronensaftkonzentrat 200ml von der Marke Piacelli zurückrufen. Konkret beschränkt sich die falsch Deklarierung auf das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 14.07.2020. Der Hersteller bitte, das Produkt umgehend zur Verkaufsstelle zurückzubringen. Der Kaufpreis wird dort rückerstattet.

Man habe außerdem alle notwendigen Maßnahmen getroffen, um einen solchen Vorfall für die Zukunft zu vermeiden, heißt es abschließend in der Rückruf-Meldung.

Update vom 11.01.2019, 16:42 Uhr: Dennree Gemüsebrühe zurückgerufen

Das fränkische Unternehmen Dennree hat Gemüsebrühe zurückgerufen, weil sie möglicherweise mit Spuren von Sellerie verunreinigt ist. Für Menschen, die allergisch gegen Sellerie sind, könnten die Produkte eine gesundheitliche Gefahr darstellen, teilte der Händler am Freitag in Töpen (Landkreis Hof) mit. Alle anderen Käufer könnten die Brühe ohne Bedenken verzehren.

Betroffen sind demnach alle Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten der Dennree Gemüsebrühe hefefrei 130 Gramm, die Nachfüller hefefrei 250 Gramm und mit Bio-Hefe 250 Gramm sowie die Gemüsebrühwürfel hefefrei 60 Gramm und mit Bio-Hefe 66 Gramm.

Dennree Gemüsebrühe wurde bundesweit verkauft

Die Produkte seien bundesweit verkauft worden in allen Denn's-Märkten und wohl vielen Biomärkten, die zur Unternehmensgruppe gehören, sagte eine Sprecherin. Kunden können die Gemüsebrühe zur Verkaufsstelle zurückbringen und bekommen den Kaufpreis erstattet.

Update 09.01.2019: Platzende Glasflaschen - Rückruf von Apfelschorle

Weil die Glasflaschen platzen könnten, hat die bayerische Privatbrauerei Schweiger ihre Silenca Apfelsaftschorle zurückgerufen. Betroffen sei ausschließlich die naturtrübe Schorle mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18. September 2019, wie das Unternehmen aus Markt Schwaben (Landkreis Ebersberg) am Mittwoch mitteilte.

"Da hat irgendetwas gegärt, deshalb entsteht Druck in der Flasche und dann platzt sie", sagte Geschäftsführer Erich Schweiger dazu. Das Getränk an sich sei weiterhin genießbar. Gefahr gehe von den Glassplittern aus, falls die Flasche platzen sollte.

Die Flaschen wurden im September abgefüllt und seien wahrscheinlich zu 99 Prozent bereits getrunken. Sie wurden in den oberbayerischen Landkreisen Bad Tölz, Erding, Ebersberg, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach, Mühldorf am Inn, München, Pfaffenhoffen an der Ilm sowie Rosenheim ausgeliefert. Kunden können die Apfelschorle kostenfrei im Getränkehandel umtauschen.

Update: 03. Januar 2019 - Schimmelpilze in Erdnussbutter

Mehrere Bio-Produkte der Marke "TerraSana" werden derzeit zurückgerufen. Der Grund: Es wurde zu hohe Werte des Pilzgiftes Aflatoxin festgestellt. Diese Produkte sind betroffen:

 

  • Erdnussmus Crunchy Peanut bio
  • Erdnussmus Peanut bio

 

Diese Produkte werden im deutschen Naturfachhandel verkauft. Es handelt sich um sogenannte Bio-Produkte.

 

 

Laut Hersteller "TerraSana" wurden die erhöhten Werte des natürlich vorkommenden Schimmelpilzes bei Routineuntersuchungen festgestellt. "Als Vorsichtmaßnahme haben wir entschieden, das komplette Erdnussmus, das aus derselben Rohwarencharge hergestellt wurde, zurückzurufen", so das Unternehmen im Statement. Vom Rückruf sind folgende Haltbarkeitsdaten betroffen:

 

  • Erdnussmus Crunchy Bio - 250g - 03. Juli 2020, 24. Juli 2020
  • Erdnussmus Crunchy Bio - 500g - 02. Juli 2020, 23. Juli 2020
  • Erdnussmus Bio - 250g - 04. Juli 2020, 05. Juli 2020
  • Erdnussmus Bio - 500g - 10. Juni 2020, 02. Juli 2020, 05. Juli 2020

 

Update 18.12.2018: Hersteller ruft Sandwiches wegen gefährlichen Keimen zurück

Wegen einer möglichen Keimbelastung hat der Lebensmittelhersteller "H.-J. Fabry's Food & Snack" Sandwiches zurückgerufen. Man empfehle, das im gesamten Vertriebsgebiet von Aldi Süd ausgelieferte Produkt namens "Snack Time Sweet Chili Chicken auf Weizenbrot" nicht zu verzehren, teilte das Unternehmen mit Sitz in Dudeldorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm am Dienstag mit.

Untersuchungen hätten gezeigt, dass es den Keim Listeria monocytogenes aufweisen könne. Dieser könne unter Umständen grippeähnliche Symptome und bei sensiblen Menschen die "sehr ernste" Infektionskrankheit Listeriose auslösen. Laut Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz kann Listeriose bis hin Erkrankungen des zentralen Nervensystems führen. Eine Listeriose verläuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen.

Da das Produkt zum sofortigen Verzehr - ohne Durcherhitzung - gedacht ist, besteht ernsthafte Gesundheitsgefahr. Vorsorglich gelte die Warnung für alle Produkte dieser Produktgruppe ab dem Mindesthaltbarkeitsdatum 06. Januar 2019 Sie können den Angaben zufolge in allen Aldi Süd-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Update 17.12.18: Porsche ruft mehrere Tausend Autos zurück

Der Autobauer Porsche muss mehrere Tausend Fahrzeuge wegen verschiedener Probleme zurückrufen. Der größte Rückruf betrifft weltweit 4159 Cayenne-Geländewagen in der Hybridvariante. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht der Seite "kfz-rueckrufe.de".

Demnach gibt es bei Fahrzeugen, die zwischen Juni 2017 und Oktober 2018 gebaut wurden, offenbar ein Problem mit dem Kraftstoffsystem. Wenn der Zapfhahn beim Tanken nicht sauber in den Einfüllstutzen eingesetzt wird, könnte Kraftstoff in den Aktivkohlefilter des Tanksystems gelangen. Das könnte zu Fehlzündungen oder dem Absterben des Motors führen.

Weltweit müssen zudem 1738 Fahrzeuge des Typs Macan und Cayenne in die Werkstatt, weil die Befestigungsgurtnähte der Skisäcke nicht robust genug sind. In Deutschland sind davon 568 Exemplare betroffen. Bei zu hohen Belastungen bestehe die Möglichkeit, dass das Gurtband reißt, hieß es bei Porsche bereits am Freitag. In der Werkstatt werde der Skisack überprüft und gegebenenfalls ersetzt. Es handle sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Die Homepage "kfz-rueckrufe.de" berichtet auch vom Rückruf von 112 Panamera in den USA wegen Problemen mit den Bremsleitungen. Das konnte der Porsche-Sprecher am Abend aber nicht bestätigen.

Update 14.12.18: Gefahr vor Schimmelpilzen bei "dmBio Langkorn Reis Natur"

Der Drogeriemarkt dm ruft "dmBio Langkorn Reis Natur" zurück. Betroffen sei Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 26.10.2019 und 23.11.2019, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Es sei nicht ausgeschlossen, dass in den Produkten erhöhte Aflatoxin-Gehalte vorliegen.

Aflatoxine sind Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen. Kunden können die Packungen ungeöffnet oder angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis werde erstattet.

Update 11.12.18: Plastikteile in Schokolade: Rückruf

Hersteller Hema ruft sicherheitshalber alle Milch-Haselnuss Schokoladenbuchstaben zurück. Es hat sich herausgestellt, dass außer den Buchstaben B, M, N, R und S auch andere Milch-Nuss-Schokoladenbuchstaben Plastikstückchen enthalten können, die zu Verletzungen führen können.

Der Rückruf betrifft ausschließlich die Milch-Nuss-Schokoladenbuchstaben, 160 g. Alle anderen

Schokoladenbuchstaben von Hema seien qualitativ einwandfrei und können gefahrlos verzehrt werden. Man sei sehr enttäuscht von seinem Lieferanten und nehme diesen Produktionsfehler äußerst ernst, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers.

Folgende Milch-Haselnuss-Schokoladenbuchstaben sind von dem Rückruf betroffen:

A Milch-Haselnuss 160g 10035000

B Milch-Haselnuss 160g 10035001

C Milch-Haselnuss 160g 10035002

D Milch-Haselnuss 160g 10035003

E Milch-Haselnuss 160g 10035004

F Milch-Haselnuss 160g 10035005

G Milch-Haselnuss 160g 10035006

H Milch-Haselnuss 160g 10035007

J Milch-Haselnuss 160g 10035008

K Milch-Haselnuss 160g 10035009

L Milch-Haselnuss 160g 10035010

M Milch-Haselnuss 160g 10035011

N Milch-Haselnuss 160g 10035012

O Milch-Haselnuss 160g 10035013

P Milch-Haselnuss 160g 10035014

R Milch-Haselnuss 160g 10035015

S Milch-Haselnuss 160g 10035016

T Milch-Haselnuss 160g 10035017

V Milch-Haselnuss 160g 10035018

W Milch-Haselnuss 160g 10035019

Kunden, die einen Milch-Nuss-Schokoladenbuchstaben besitzen, werden gebeten, ihn nicht zu verzehren, sondern in einer Hema-Filiale zurückzugeben. Dort wird der Kaufbetrag erstattet.

Für weitere Informationen können sich Verbraucher unter der Nummer Telefon (0180) 2436233 an den Kundenservice wenden.

Update 08.12.18: Kernschinken wegen Salmonellengefahr zurückgerufen

Wegen Verdachts auf Salmonellen ruft die Firma Campofrio das Produkt "Aoste Kernschinken 80g" zurück. Betroffen seien die Chargen 4073, 4076, 4079, 4084 und 4091 mit Mindesthaltbarkeitsdaten vom 13. Dezember bis 3. Januar, teilte das Unternehmen mit Sitz in Ratingen bei Düsseldorf am Freitag mit. Die Produkte seien über unterschiedliche Handelsketten deutschlandweit vermarktet worden. "Wir raten von einem Verzehr der betroffenen Produkte ab", hieß es.

Bei einem Schweinefleisch-Lieferanten besteht demnach der Verdacht einer potenziellen Salmonellen-Kontamination. Die Rohware sei in dem betroffenen Kernschinken verarbeitet worden. Verbraucher können sich den Kaufpreis erstatten lassen.

Update vom 07.12.2018: Rückruf von Antibabypille - ungewollte Schwangerschaft droht

Trigoa-Antibabypille wird zurückgerufen: Wegen falsch bedruckter Tablettenverpackungen ruft der Pharmahersteller Pfizer mehrere Chargen einer Antibabypille zurück - es drohen Anwendungsfehler und ungewollte Schwangerschaften. Frauen, die zwischen 27. November und 3. Dezember das Verhütungsmittel "Trigoa" aus den betroffenen Chargen X34106, X51153 und W98332 erhalten haben, sollen das Medikament über Apotheken zurückgeben, wie das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) am Freitag mitteilte. Bei diesen Chargen ist die Einnahmereihenfolge auf den sogenannten Blistern falsch ausgewiesen. Das bestätigte das Unternehmen Pfizer auf Anfrage.

"Durch daraus möglicherweise resultierende Anwendungsfehler des Arzneimittels ist das Risiko einer unerwünschten Schwangerschaft gegeben", warnt das Lageso als Aufsichtsbehörde des in Berlin ansässigen Herstellers. Die Dragees in der Packung sind unterschiedlich dosiert, deshalb ist die korrekte Reihenfolge bei der Einnahme wichtig.

Wie verbreitet das Medikament ist und in welchen Bundesländern die betroffenen Chargen an Patientinnen abgegeben wurden, war am Freitagabend offen. "Die betroffenen Patientinnen werden gebeten, die Ware über eine Apotheke zurücksenden zu lassen", erklärte Pfizer.

Auf der Internetseite "Apotheke adhoc" hieß es bereits am 4. Dezember, Apotheker würden gebeten, ihre Warenlager zu überprüfen und betroffene Packungen an die Pfizer Retourenstelle zu schicken. Das Berliner Landesamt für Gesundheit war am Freitag für Rückfragen zunächst nicht zu erreichen.

Bei "Trigoa" handelt es sich laut Hersteller um ein Kombinationspräparat: Jedes Dragée enthalte eine geringe Menge zweier weiblicher Hormone, ein Gestagen und ein Estrogen. "Da die Dragées in der Packung drei abgestufte Mengen an Hormonen enthalten, wird diese "Pille" als Dreiphasenpräparat bezeichnet."

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Update vom 07.12.2018: Volkswagen ruft rund 4.000 Autos zurück

Volkswagen ruft in Deutschland nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) rund 4.000 Autos wegen fehlerhafter Dokumente zurück. "Es wurde versäumt, zu dokumentieren, was an den betroffenen Fahrzeugen nicht seriengemäß ist", sagte ein VW-Sprecher am Freitag als Reaktion auf einen "Spiegel"-Bericht (Samstag). Zuvor hatte "auto-motor-und-sport.de" den Rückruf gemeldet. Demnach sind Autos verschiedenster Baureihen von dem Rückruf betroffen.

Die Aktion werde überwacht, weil ein ernstes Risiko nicht ausgeschlossen werden könne, teilte das KBA in Flensburg auf Anfrage mit. Laut Volkswagen handelt es sich zumeist um sogenannte Vorserienfahrzeuge, die zu Testzwecken gebaut werden.

Eine interne Überprüfung ergab nach Angaben des Autoherstellers, dass in den Jahren von 2006 bis 2018 weltweit etwa 6.700 Fahrzeuge in einem Bauzustand vermarktet worden sein könnten, der nicht dem serienmäßigen Bauzustand entspricht. Möglicherweise habe man Autos aus der laufenden Serienfertigung mit noch nicht freigegebenen Vorserienteilen umgerüstet.

Den Käufern von rund 5.500 betroffenen Autos wird dem VW-Sprecher zufolge ein Rückkauf angeboten. In einigen Fällen sei auch ein Update möglich. Nähere Details zu den betreffenden Bauteilen wurden nicht genannt. Nach eigenen Angaben sind Volkswagen keinerlei Unfälle oder Verletzungen bekannt, die auf eine nicht serienmäßige Ausstattung eines ehemaligen Vorserienfahrzeugs zurückzuführen wären.

In einer Stellungnahme des Wolfsburger Konzerns hieß es, dass die Vermarktung und der Vertrieb von sogenannten Vorserienfahrzeugen rechtlich zulässig und in der Autoindustrie weit verbreitet seien. Dieser Darstellung widersprach der Branchenexperte Stefan Bratzel. Es gebe durchaus solche Fahrzeuge, die aber eigentlich nur mit der entsprechenden Kennzeichnung abgegeben würden, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Eine breite Vermarktung wäre für mich neu, davon habe ich bisher noch nichts gehört."

Eier zurückgerufen: Vorsicht von Salmonellen! Update vom 06.12.2018

Verbraucher aufgepasst: Die Firma Eifrisch Vermarktung GmbH & Co.KG ruft Eier aus Bodenhaltung zurück. Grund: Bei einer behördlichen Untersuchung wurden Salmonellen nachgewiesen. Von dem Verzehr dieser Eier wird dringend abgeraten. Bei Verzehr der betroffenen Eier droht Gesundheitsgefahr.

Vom Rückruf betroffen sind Eier mit der Printnummer 2-DE0351691 und den Mindesthaltbarkeitsdaten vom 19.12.2018 bis einschließlich 24.12.2018. Andere Eier und Mindesthaltbarkeitsdaten seien nicht betroffen.

Konkret handelt es sich um folgende Artikel:

 

  • „vom Land 10 frische Eier L-M aus Bodenhaltung“ (angeboten bei Netto MarkenDiscount in Bremen und Teile von Niedersachsen).
  • „Frische 10er L-M Eier aus Bodenhaltung) angeboten bei Lidl in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz).
  • „Hofland 6er XL Eier aus Bodenhaltung“ (angeboten bei Aldi Nord in den Regionalgesellschaften Horst und Großbeeren).
  • „REWE Beste Wahl 6er XL Eier aus Bodenhaltung“ (angeboten bei REWE in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg).
  • „Mein Lieblingsei 6er XL aus Bodenhaltung“ (angeboten bei Kaufland in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen).

 

Ein Verzehr der genannten Eier kann unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall

führen. Die Firma Eifrisch Vermarktung GmbH & Co. KG hat umgehend reagiert und die

betroffenen Eier aus den Verkaufsregalen entfernen lassen.

Verbraucher, die noch über Eier mit der genannten Printnummer und den betreffenden

Mindesthaltbarkeitsdaten verfügen, werden gebeten, diese bei ihren Verkaufsstellen

abzugeben oder zu entsorgen. Der Kaufpreis wird erstattet.

Update vom 05.12.2018: Nestlé ruft Babynahrung zurück

Die Nestlé Health Science GmbH hat am Mittwoch Spezialnahrung für Kinder zurückgerufen und Eltern gewarnt, ihren Kindern die vom Rückruf betroffene Nahrung zu geben. Dabei handele es sich um den Chargencode 80250346GA mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01 2020 Alfamino 400 Gramm, berichtet ein Unternehmenssprecher. In etwa 30 bis 40 Dosen mit diesem Code könne eine deutlich erhöhte Dosis an Mineralstoffen enthalten sein. Andere Produkte seien jedoch nicht betroffen.

Das fehlerhafte Produkt ist nach der Zubereitung der Babynahrung an grauem oder grünen Aussehen zu erkennen, hieß es. Die Spezialnahrung ist für Kinder, die unter schweren Fällen von Kuhmilcheiweißallergie oder Nahrungsmittelallergien leiden. Die nun zurückgerufene Charge wurde den Angaben zufolge ausschließlich in Deutschland in den Handel gebracht. Sollte ein Baby, das bereits Spezialnahrung aus einer der nun zurückgerufenen Dosen erhalten hat, an Übelkeit, Erbrechen oder Kopfschmerzen erkranken, werde dringend zum Arztbesuch geraten, so ein Sprecher.

Update vom 03.12.2018: Bei Penny verkaufte Schokolade zurückgerufen

Wegen unvollständiger Angaben auf der Verpackung wird ein vom Discounter Penny verkaufter Schokoladenartikel zurückgerufen. Das Produkt "San Fabio Amarenakirschen in dunkler Schokolade, 150g" (EAN-Code: 28278320) könne nicht deklarierte Haselnussbestandteile enthalten, teilte der Hersteller, die Nawarra Süßwaren GmbH, am Montag in Havixbeck (Kreis Coesfeld) mit.

Bei Personen, die an einer Haselnussunverträglichkeit litten, könne der Verzehr zu allergischen Reaktionen führen. Deshalb habe man das Produkt aus dem Verkauf nehmen lassen. Käufer könnten die Ware auch ohne Vorlage des Kassenbons in den Penny-Märkten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.

Schimmel in Weihnachtsgebäck: Rückruf, 1.12.2018

Wegen Schimmelgefahr ruft der Süßwarenhersteller Hachez in Bayern verkaufte Zuckersterne zurück. In manchen 100-Gramm-Packungen der Fondantsterne seien Schimmelpilze gefunden worden, teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz am Samstag mit. Der Hersteller mit Sitz in Bremen könne eine mögliche Gesundheitsgefahr nicht ausschließen. Ware mit der Chargennummer 406499 solle nicht verzehrt werden. Verbraucher können die Packung oder ein Foto mit der Nummer an Hachez senden und so den Kaufpreis zurückerstattet bekommen, wie es vom Hersteller heißt.

Salmonellen im Weichkäse: Rückruf, 30.11.2018

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie das französische Landwirtschaftsministerium warnt derzeit vor einem französischen Weichkäse. Dabei besteht der dringende Verdacht, dass der Weichkäse durch Salmonellen-Bakterien verunreinigt ist.

Es handelt sich um den Weichkäse "Reblochon de Savoie". Hersteller ist "Fromagerie La Tournette".

Nun wurde ein Rückruf gestartet. Betroffen sind alle 450-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 25. November 2018 sowie 1. Dezember 2018. Die Chargennummer lautet FR 74-128-050 EG.

Laut "lebensmittelwarnung.de" wurde der Weichkäse in fast alle deutschen Bundesländern verkauft. Lediglich das Saarland und Brandenburg sind ausgenommen.

Update 27.11.2018: IKEA ruft Glastisch GLIVARP zurück

 

IKEA bittet alle Kunden, die einen GLIVARP Ausziehtisch in der Farbe Weiß mit gefrostetem Glas erworben haben, diesen nicht mehr zu benutzen und sich an IKEA zu wenden. IKEA erhielt Berichte von Kunden, dass sich eine der Ausziehplatten des GLIVARP Tisches aus den Schienen gelöst hatte und heruntergefallen war.

IKEA bittet die Kunden, ihren Tisch zurückzubringen. In jedem Markt des schwedischen Möbelherstellers wird der volle Kaufpreis zurückerstattet. IKEA benötigt keinen Kaufnachweis.

Update 23.11.2018: DM ruft Trinkampullen zurück

Der Drogeriemarkt dm ruft wegen möglicher allergischer Reaktionen das Produkt "DAS gesunde PLUS Beauty Kollagen" zurück. Betroffen sei Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum Juni 2020 und der L-Nr.: L39/1148, wie das Unternehmen am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Beides ist den Angaben zufolge auf dem Boden der Verpackung zu erkennen.

"Es ist nicht auszuschließen, dass es nach dem Verzehr vorübergehend zu leichten allergieähnlichen Reaktionen, wie zum Beispiel Hitzegefühl oder Hautrötungen, kommen kann", erklärte dm. Die Trinkampullen mit Vitaminen und Zink sollen nach Angaben auf der Verpackung zu einer normalen Bildung des Hautbestandteils Kollagen beitragen. Kunden wurden gebeten, das Produkt zurückzubringen. Der Kaufpreis wird demnach erstattet.

Update 22.11.2018: Warnung vor Kindersitzen

Das Kraftfahrt-Bundesamt warnt in einer Pressemitteilungvor Kindersitzen der chinesischen Marke Jiangsu Best Baby Carseat. Die Typen LB-363 und BBC-Q5, die unter den Markennamen ABC products INC, babyhit, BABYWAY, BANINNI, bebesit, Bestbaby, CA, CAPSULA, CAUSALPLAY, Chelino, COSATTO, GlobalLUCKYBABY, Happy Baby, HEYNER, Kiddo, Leader Kids, Lenox, LITTLE CAR, LORELLI, Lorelli (Saturn), mybaby, OSANN, Parusok, PLAY, PLAYXTREM, RANT, SAFEWAY und 4BABYverkauft werden, entsprechen nicht den geltenden Vorschriften. Es sei allerdings nicht ausgeschlossen, dass sie auch in Deutschland verkauft wurden.

Da sie bei Unfällen zu einer erhöhten Verletzungsgefahr für Kinder führen könnten, fordert das Kraftfahrt-Bundesamt Besitzer auf, diese Kindersitze nicht mehr zu verwenden.

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