Franken
Produktwarnung

Rückruf: Gefährliche Spielzeugwaffen mit zu hoher Schusskraft

Die Einzelhandelskette Woolworth ruft aktuell zwei Spielzeugwaffen zurück: Wegen zu hoher Schusskraft bestehe Verletzungsgefahr, warnt das Unternehmen. Alle Informationen dazu finden Sie im Rückrufticker von inFranken.de .
Artikel drucken Artikel einbetten
Woolworth ruft derzeit zwei Spielzeugwaffen zurück: Scheinbar ist die Schusskraft zu hoch - Kinder könnten sich verletzen. Foto: Woolworth
Woolworth ruft derzeit zwei Spielzeugwaffen zurück: Scheinbar ist die Schusskraft zu hoch - Kinder könnten sich verletzen. Foto: Woolworth
+1 Bild

Täglich werden in Deutschland Lebensmittel und sonstige Produkte wegen möglicher Gesundheits- oder anderer Gefahren zurückgerufen. Oft haben sich Fremdkörper wie Glas, Holz oder Metall in Nahrungsmittel verirrt, bisweilen werden Reinigungsrückstände in Lebensmitteln festgestellt, mitunter geht von Spielzeug eine Gefährdung aus, beispielsweise durch verschluckbare Kleinteile. In unserem Rückruf-Ticker halten wir Sie über wichtige Rückrufe in ganz Deutschland auf dem Laufenden.

Rückruf vom 15.7.2019: Verletzungsgefahr durch Spielzeugwaffen

Der Einzelhändler Woolworth informiert über den Rückruf der Spielzeugwaffen "Black Series Machine Gun" und "Black Series Gun". Wie das Unternehmen mitteilt, wurde festgestellt, dass die kinetische Energie der Spielzeugwaffen zu hoch ist und somit durch die hohe Schusskraft ein Verletzungsrisiko besteht.

Woolworth bittet alle Kunden, die die Spielzeugwaffen bereits gekauft haben, diese in den Woolworth Filialen zurückzugeben. Der Kaufpreis von 3,99 Euro beziehungsweise 4,99 Euro wird vollständig erstattet.

Folgende Produkte sind betroffen:

Artikel: Black Series Gun

VK-Preis: 3,99 €

Warengruppe WGR: 700

Auftragsnummern: 199087/00 und 199087/01

EAN: 2000005398650

Artikel: Black Series Machine Gun

VK-Preis: 4,99 €

Warengruppe WGR: 700

Auftragsnummern: 204203/00 und 204203/01

EAN: 2000005398667

Rückruf vom 12.07.2019: Netto ruft Wasser und Fleisch zurück

Die Discounter-Kette "Netto" ruft aktuell zwei Produkte zurück. Das Unternehmen informiert derzeit auf der eigenen Homepage über die beiden Rückrufe.

Zum Einen ruft "Netto" Mineralwasser zurück. Betroffen ist Wasser der "Karlsberg Brauerei GmbH". Das Wasser der Marke "Mariannen Quelle" wird aus Vorsorgegründen zurückgerufen. Der Rückruf betrifft die feinperlende Variante im 0,75-Liter-Format. "Netto" spezifiziert die Vorsorgegründe: Bei Qualitätskontrollen seien leichte Geruchs- und Geschmacksabweichungen aufgetreten, so das Unternehmen. Bei der zurückgerufenen Ware handelt es sich um Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.06.2021. Das MHD steht auf dem Schraubverschluss der grünen Glasflasche. Für Rückfragen steht "Netto" unter 06805/94010 telefonisch zur Verfügung.

Zum Anderen ruft "Netto" Schweinefleisch zurück. Vom Rückruf betroffen ist sogenannter "Schweinemett". In diesem Fall werden nicht Vorsorgegründe, sondern der Befall des Fleisches durch gefährliche Bakterien genannt. "Listerien" können sich im zurückgerufenen Produkt enthalten. Die Bakterien können zu Symptomen, wie Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall führen.

Betroffen ist das Variante "Schweinemett gewürzt" des Produktes "Hackepeter". Es entstammt dem Hersteller "Gut Erkenloh Fleischvertrieb GmbH". Als Verbrauchsdatum wird der 15.07.2019 genannt. Die komplette Charge mit der Nummer 6244220 ist laut "Netto" mit den Bakterien verunreinigt. Das Schweinemett wurde in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in "Netto"-Filialen verkauft. Bei Rückfragen steht der Hersteller unter 02295/92090 zur Verfügung.

Bei Rückgabe wird der Kaufpreis in beiden Fällen erstattet.

Rückruf vom 10.07.2019: Übelkeit, Kopfschmerzen und Halluzinationen durch Roggenmehl

In einem Roggenmehl wurde eine erhöhte Menge Ergotalkaloid entdeckt. Der Hersteller "Kunstmühle Reisgang" ruft das Mehl Typ 1150 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17.07.2020 zurück. Verkauft wurde das Produkt in Bayern und Baden-Württemberg.

Alkaloide finden sich hauptsächlich im Mutterkorn, das auf Getreideähren und Gräsern wächst. Ein Verzehr kann zu Übelkeit, Kopfschmerzen, Bluthochdruck oder in seltenen Fällen Halluzinationen führen.

Kunden, die das Roggenmehl erworben haben, sollten dieses in der jeweiligen Verkaufsstätte zurückgeben. Dort erhalten sie den Kaufpreis ohne Vorlage eines Kassenbons zurückerstattet.

Rückruf vom 05.07.2019: Eier von Edeka, Rewe und Kaufland zurückgerufen

Aktuell läuft ein Rückruf von Eiern in ganz Bayern und in Hamburg: Eier der Marke "Sonnendorfer" können Salmonellen enthalten. Diese wurden bei Edeka, Kaufland und Rewe verkauft. Es wird dringend davon abgeraten, Sechser- beziehungsweise Zehner-Packungen zu verzehren. Dies teilte das Unternehmen am Freitag (5. Juli 2019) mit.

Interne Qualitätskontrollen bei "Sonnendorfer" brachten die Mängel zum Vorschein. "Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand handelt es sich um eine einmalige Kontamination einer einzelnen Charge", heißt es von Firmenseite gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Folgende Artikel sind betroffen:

  • "Sonnendorfer Bodenhaltung" 10er
  • "Sonnendorfer Körndl Eier" 10er
  • "Die kleinen Feinen" 10er
  • "Sonnendorfer XL-Eier" 6er
  • "Sonnendorfer Frühstückseier" 6er
  • "Rewe Regional" 6er
Die betroffenen Eier-Produkte besitzen folgendes Mindesthaltbarkeitsdatum und Nummern:
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 22. Juli 2019
  • Entweder Nummer: 2-DE-0910891
  • Oder Nummer: 2-DE0910892
Die Eier können Salmonellen beinhalten. Diese können zu Durchfall, Erbrechen, Fieber und Bauchschmerzen führen.

Rückruf vom 01.07.2019: Käse kann gefährliche Bakterien enthalten

Aktuell wird Weichkäse zurückgerufen: Der Rückruf gilt deutschlandweit. Kunden sollten das Produkt auf keinen Fall essen, da es gefährliche Listerien enthalten kann. Betroffen ist Kräuter- sowie Pfefferbrie. Betroffen sind dabei folgende Bundesländer:

  • Bayern
  • Baden-Württemberg
  • Berlin
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen
Der Käse wurde vom Hersteller "Damse Kaasmakerij" produziert. Derzeit ist unklar, in welchen Supermärkten und Ketten der Käse verkauft wurde. Bekannt sind jedoch andere Details:
  • Kräuterbrie: Chargennummer/LOT 190523, Mindesthaltbarkeitsdatum 17. Juli
  • Pfefferbrie: Chargennummer/LOT 190523, Mindesthaltbarkeitsdatum 11., 17., 22. und 23 Juli
Die Produkte können mit sogenannten Listerien verseucht sein, wie lebensmittelwarnungen.de berichtet. Diese Bakterien können insbesondere für Schwangere, kranke und alte Menschen gefährlich sein. Zudem sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährdet. Blutvergiftungen und Gehirnentzündungen werden als mögliche Symptome genannt. Im äußersten Extremfall können Infektionen zum Tod führen.

Update vom 26.06.2019: Porsche ruft Cayenne und Panamera zurück

Der Stuttgarter Autohersteller Porsche ruft knapp 340.000 Exemplare der Modelle Cayenne (Typ 9PA bzw. E1) und Panamera (Typ 970 bzw. G1) wegen Problemen mit dem Automatikgetriebe zurück. In Deutschland sollen 26.496 Autos betroffen sein.

SUVs, die zwischen dem 23. Juli 2002 und dem 5. Februar 2010 vom Band liefen sowie Sportlimousinen, die zwischen dem 20. August 2008 und 13. September 2016 produziert wurden, sind vom Rückruf betroffen.

Laut einem Sprecher des Unternehmens kann es sein, dass die per Wählhebel gewählte Gangstufe nicht ordnungsgemäß im Getriebe eingelegt ist. Das könnte vor allem beim Parken ohne die zusätzliche Feststellbremse problematisch sein, da das Auto dann wegrollen könnte.

Bis zur Reparatur sollte der Fahrer daher immer, wie auch in der Betriebsanleitung empfohlen, die Parkbremse aktivieren.

Der Rückruf mit dem Code "AKB1" startet den Angaben zufolge am 11. August. Betroffene können sich an jede Porsche Vertragswerkstatt wenden und ihr Auto kostenlos reparieren lassen, die Reparaturzeit betrage etwa eine Stunde.

Update vom 17.06.2019: Edeka ruft Knusper-Dinos zurück

Die Sprehe Geflügel- und Tiefkühlfeinkost Handels GmbH ruft ein Tiefkühlprodukt: Die "Knusper Dinos" in der 400-Gramm-Packung, die unter der Marke "GUT&GÜNSTIG" bei Edeka vertrieben werden.

Betroffen ist ausschließlich Ware mit dem auf der Verpackungsseite aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum 01.04.2020 und dem Genusstauglichkeitskennzeichen DE NW 20167 EG.

Laut Unternehmensmitteilung könnten sich rote Kunststofffremdkörper in den Dinos befinden. Es drohen ernsthafte Verletzungen im Mund- und Rachenraum und innere Blutungen.

Das Produkt wurde in Edeka-Märkten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Südhessen und in Teilen Bayerns verkauft. Fragen beantwortet der Kundenservice unter der Hotline 0800 333 5211 (Montag bis Sonntag, 8.00 bis 20.00 Uhr) oder per E-Mail an info@edeka.de.