Franken

Wasser-Rückruf: Mineralwasser verunreinigt

Die Staatliche Mineralbrunnen AG Bad Brückenau aus Unterfranken ruft aktuell Limonade zurück. Alle Informationen im Rückruf-Ticker von inFranken.de.
Artikel drucken Artikel einbetten
Aktueller Produktrückruf  bei Bad Brückenauer: Der Getränkehersteller  aus Franken ruft Limonade zurück.  Grafik: inFranken.de
Aktueller Produktrückruf bei Bad Brückenauer: Der Getränkehersteller aus Franken ruft Limonade zurück. Grafik: inFranken.de
+7 Bilder

Deutschlandweit werden täglich die verschiedensten Produkte und Lebensmittel wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Oftmals geraten während der Produktion Fremdkörper wie, Glas, Holz oder Metall in die Nahrungsmittel und gefährden die Gesundheit der Konsumenten:

Bisweilen werden Reinigungsrückstände in Lebensmitteln festgestellt, mitunter geht von Spielzeug eine Gefährdung durch verschluckbare Kleinteile aus. In unserem Rückruf-Ticker halten wir Sie über aktuelle Rückrufe in ganz Deutschland auf dem neuesten Stand.

Update vom 14.02.2020, 18.50 Uhr: Orangenlimo von Bad Brückenauer wird zurückgerufen

Wegen einer möglichen "biologischen Verunreinigung" einzelner Flaschen ruft die Staatliche Mineralbrunnen AG Bad Brückenau Orangenlimonade zurück. Konkret handelt es sich um den 12 x 0,7 Liter Kasten mit Glasflaschen und dem Mindesthaltbarkeitsdatum bis 09.10.2020.

Laut Angaben des Getränkeherstellers aus Unterfranken bestehen Anhaltspunkte für punktuelle biologische Verunreinigungen einzelner Flaschen. Es sei dadurch nicht auszuschließen, dass es zu Überdruck kommt und die Flaschen bersten. Verbraucher sollten die Limonade nicht trinken, sondern in den Handel zurückbringen. Bei Vorlage des Kassenbons erhalten Kunden Rückerstattung.

Verkauft wurde die Orangenlimonade laut Hersteller in Franken, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Update vom 14.02.2020, 15.19 Uhr: Rückruf bei Penny: Kuchen kann Plastik enthalten

Die Firma B+F Bakery & Food in Salzkotten ruft vorsorglich das Produkt "Bäckerkrönung, Zupfkuchen, 500g, tiefgefroren mit der EAN: 28271772 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.10.2020 und der Charge: L060-1011119" zurück.

Von dem Verzehr des betroffenen Produktes werde dringend abgeraten. Aufgrund eines Produktionsfehlers sei laut Hersteller nicht auszuschließen, dass sich in dem TK-Produkt im Einzelfall weiße Kunststoffteile befinden können. Eine mögliche Gesundheitsgefährdung könne demnach ebenso nicht ausgeschlossen werden.

Das betroffene Produkt wurde in Penny-Märkten verkauft. Andere Produkte mit anders lautenden Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargen seien von dem Rückruf nicht betroffen. Allerdings: Erst vor zwei Tagen musste der Hersteller ebenfalls einen tiefgefrorenen Zupfkuchen zurückrufen, der bei Rewe verkauft wurde. Auch hier waren durch einen Produktionsfehler im Einzelfall weiße Kunststoffteile in die Produkte geraten.

Kunden können das Produkt im jeweiligen Penny-Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Update vom 13.02.2020, 16 Uhr: Mercedes ruft weltweit über 300.000 Autos zurück

Daimler ruft weltweit fast 300 000 Autos von Mercedes-Benz wegen Brandgefahr zurück. Betroffen sind laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bestimmte E-Klasse- sowie CLS-Modelle, allesamt Diesel aus den Baujahren 2015 bis 2019. Zuvor hatte das Portal "kfz-rueckrufe.de" darüber berichtet. Nach KBA-Angaben sind von den weltweit rund 298 000 betroffenen Fahrzeugen gut 105 000 in Deutschland unterwegs.

Daimler bestätigte den Rückruf. Im Falle eines Feuchtigkeitseintritts könnten durch elektrochemische Vorgänge leitfähige Verbindungen zwischen einzelnen Leitungen in der Stromschiene im Motorraum entstehen, erklärte ein Sprecher. Vorsorglich werde daher in der Werkstatt die Stromschiene modifiziert und eine separate elektrische Leitung verlegt, was etwa eine Stunde in Anspruch nehme.

Update vom 13.02.2020: Rückruf bei Netto: Weiße Kunststoffteile in Fischprodukt

Die Firma Pickenpack Seafoods ruft aktuell Fischfilets zurück, die bundesweit in Filialen der Supermarktkette Netto Marken-Discount verkauft wurden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass weiße Kunststoffteile in einzelnen Packungen des Schlemmerfilets enthalten sind, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung des Unternehmens aus Riepe-Ihlow in Niedersachsen. Folgendes Produkt ist davon betroffen:

  • SeaGold Schlemmerfilet á la Italia (400-Gramm-Packung)
  • Chargennummer: L9338
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 12.2020

Der Verkauf der Ware sei gestoppt, hieß es in der Mitteilung. Gegen Vorlage der leeren Verpackung oder des entsprechenden Kassenbons bekämen Kunden den Kaufpreis in der Filiale erstattet, in der sie das Produkt gekauft haben.

Ähnlicher Rückruf bei Rewe: Weiße Kunststoffteile in Zupfkuchen

Auch die Firma B+F Bakery & Food in Salzkotten (Nordrhein-Westfalen) teilte am Mittwoch (12. Februar 2020) einen Rückruf für folgendes Produkt mit:

  • Rewe Beste Wahl, Zupfkuchen, 500g, tiefgefroren
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.10.2020
  • Charge: L304-1011119
  • EAN: 4388844078796

Vor dem Verzehr werde dringend abgeraten - aufgrund eines Produktionsfehlers sei "nicht auszuschließen, dass sich in dem Produkt im Einzelfall weiße Kunststoffteile befinden können".

Das Unternehmen habe das betroffene Produkt unmittelbar aus dem Verkauf nehmen lassen. Kunden könnten es im jeweiligen Markt zurückgeben und bekämen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Update vom 11.02.2020: Erneuter Rückruf von Käse - bei Lidl verkauft

Aktuell wird ein Käse zurückgerufen, der im Discounter "Lidl" verkauft wurde. Grund für den Produktrückruf ist eine Gefährdung der Gesundheit für Verbraucher. Im Streukäse können sich Angaben des niederländischen Herstellers "Delicateur" blaue Kunststoffteile befinden. Durch sie erhöht sich die Verletzungsgefahr. Folgendes Produkt ist vom Rückruf betroffen:

  • Produkt: "Milbona Gouda jung gerieben, mindestens 7 Wochen gereift"
  • Hersteller: "Delicateuer"/Niederlande
  • Format: 250-Gramm-Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 23. März 2020
  • Losnummer: "893839538051060191224"
  • Identitätskennzeichen: "NL Z 0507 i EG"

"Lidl" hat den Streukäse bereits aus dem Sortiment genommen. Das Produkt wurde in diesen Bundesländern verkauft:

  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen (NRW)
  • Rheinland-Pfalz

Der Käse kann in allen "Lidl"-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

Update vom 11.02.2020: Aktueller Käse-Rückruf

Derzeit wird ein Produkt zurückgerufen. Im betroffenen Käse wurden sogenannte "E-coli"-Bakterien nachgewiesen. Angaben der "Bauer Freigeist GmbH" zufolge kann eine mikrobiologische Belastung des Produkts nicht ausgeschlossen werden. Laut Informationen des "Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit" handelt es sich um sogenannte "Shiga-Toxine", die für die Bildung der gefährlichen Bakterien verantwortlich sein können.

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Produkt: "Wiepkes Camembert Bio Weichkäse"
  • Chargennummer: "2001071"
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 18. Februar 2020

Der Camembert-Weichkäse wurde ausschließlich in Sachsen-Anhalt verkauft. Angaben des Herstellers nach, kann das Produkt an den Verkaufsstellen zurückgegeben werden. Zudem können Verbraucher ein Foto des Ettikets und Kontaktdaten per Mail an die Molkerei schicken (molkerei@bauerfreigeist.de).

"E-coli"-Bakterien können Darmerkrankungen verursachen. "Der Erreger ist hoch infektiös", warnt das Verbraucherportal produktwarnung.eu. Insbesondere Menschen mit schwachem Immunsystem, wie Kinder oder Ältere sind gefährdet.

Update vom 06.02.2020: "Rügenwalder Mühle" ruft Wurst zurück

Aktuell wird in Deutschland ein Produkt zurückgerufen: Der Wurstwaren-Hersteller "Rügenwalder Mühle" ist vom Rückruf betroffen. Das Unternehmen ruft folgendes Wurst-Produkt zurück:

  • Produkt: "Schinken Spicker Bunter Paprika-Lyoner"
  • Format: 80-Gramm-Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 02. März 2020
  • Chargennummer: "BL040103"

Grund für den Wurst-Rückruf ist eine mögliche Verunreinigung des Produktes durch Plastikteilchen: Aufgrund eines technischen Defekts könne nicht vollkommen ausgeschlossen werden, dass scharfkantige Fremdkörper in der Verpackung enthalten seien, hieß es am Donnerstag (6. Februar 2020) von Seiten des herstellenden Unternehmens. "Beim versehentlichen Verschlucken kann von diesen Fremdkörpern eine Gesundheitsgefahr ausgehen", gab "Rügenwalder Mühle" bekannt.

Bei den Fremdkörpern handelt es sich um weiße Kunststoffteilchen mit etwa ein Zentimeter Größe. Die Rückholung der Produkte aus dem Handel sei bereits veranlasst worden. Betroffene Verbraucher sollten sich beim Unternehmen melden.

Update vom 31.01.2020: Medikamente zurückgerufen

Der Arzneimittelhersteller "Puren Pharma" ruft aktuell 235 Chargen mit Medikamenten zurück. Das Unternehmen aus München reagiert damit auf eine Inspektion im Dezember. Die Texte der Beipackzettel entsprachen nicht den Vorschriften, wie die Regierung von Oberbayern am Freitag (31. Januar 2020) mitteilt.

Die Firma gibt eine Liste mit den betroffenen Medikamenten auf ihrer Homepage bekannt. Betroffen sind unter anderem das Schmerzmittel Ibuprofen, der Blutdrucksenker Candesartan und der Wirkstoff Finasterid, der etwa gegen Haarausfall eingesetzt wird.

Puren Pharma gehört nach eigenen Angaben zur indischen Aurobindo-Gruppe und ist spezialisiert auf Generika, also wirkstoffgleiche Kopien von Medikamenten. Solche Firmen werden in der Regel alle zwei Jahre überprüft, so die Regierung von Oberbayern.

Die betroffenen Medikamente im Überblick:

  • Atorvastatin PUREN (Filmtabletten)
  • Candesartan PUREN (Tabletten)
  • Candesartan-comp PUREN (Tabletten)
  • Diclo-Divido (Retardkapseln)
  • Docetaxel Aurobindo (Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung)
  • Finasterid PUREN (Filmtabletten)
  • Fluvastatin PUREN (Retardtabletten)
  • Ibuprofen PUREN (Granulat)
  • Lansoprazol Aurobindo (magensaftresistente Hartkapseln)
  • Levetiracetam PUREN (Filmtabletten)
  • Levodopa/Carbidopa/Entacapon PUREN (Filmtabletten)
  • Oxaliplatin Aurobindo (Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung)
  • Oxycodonhydrochlorid PUREN (Hartkapseln und Retardtabletten)
  • Oxycodon-HCl/ Naloxon-HCl PUREN (Retardtabletten)
  • Quetiapin PUREN (Filmtabletten)
  • Topiramat PUREN (Filmtabletten)

Update vom 31.01.2020: Nissan-Rückruf - 1,5 Millionen Autos betroffen

"Nissan" ruft aktuell Autos zurück. Grund dafür ist, dass sich der "Notbremsassistent" in bestimmten Fahrsituationen unnötig einschaltet. Das berichtet kfz-rueckrufe.de. Weltweit sind insgesamt 1,5 Millionen Fahrzeuge vom Produktrückruf betroffen.

Die Störung der Bremse könnte beispielsweise an Bahnübergängen, Ampeln, Brücken und Parkplätzen zum Problem werden. "Nissan"-Kunden berichten demnach bereits, dass es bei Überholvorgängen und Kurven zu teils massiven Schwierigkeiten kommen kann.

In Deutschland sind laut Angaben des Konzerns 94.000 Autos betroffen: Das "Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)" hat bereits einen Warnhinweis mit dem Code "P9327" bekanntgegeben. Darin heißt es, dass insgesamt 437.000 Fahrzeuge in Deutschland mit dem verbaut seien. Das würde die Hälfte des "Nissan"-Gesamtbestandes bedeuten.

Bei dem System handelt es sich um das "Intelligent Emergency Braking (IEB)". Folgende "Nissan"-Modelle sind vor allem vom Rückruf betroffen:

  • "Nissan Qashqai"
  • "Nissan Micra"

Als Bauzeiträumen der betroffenen Autos wurden der 8. November 2016 bis zum 5. Juni 2019 veröffentlicht.

Update vom 31.01.2020: Müsli-Rückruf bei Rossmann: Gefährliche Sehstörungen möglich

  • Aktueller Rückruf
  • Drogeriemarktkette "Rossmann" ruft Müsli zurück
  • Produkt kann Sehstörungen verursachen

"Rossmann" ruft derzeit ein Produkt zurück: Die Drogeriemarktkette "Rossmann" hat eine Warnung bezüglich eines Müslis veröffentlicht. Dabei handelt es sich um Sojaflocken. Diese können ernsthafte gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen. Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Produkt: "enerBio Soja-Flocken"
  • Hersteller: "Dirk Rossmann HmbH
  • Format: 500-Gramm-Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD): 12. Juni 2020, 30. Juli 2020, 07. Oktober 2020
  • Kennzeichnung: "EAN 4305615663890"

Rossmann-Rückruf: Bundesamt mit Warnung vor Sojaflocken

Angaben des Herstellers zufolge können die Sojaflocken mit sogenannten "Tropanalkaloiden" verunreinigt sein. Folgen dieser Verunreinigung können folgende sein:

  • Sehstörungen
  • erweiterte Pupillen
  • Mundtrockenheit
  • Müdigkeit

Das "Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit" bezeichnet den Inhaltsstoff als "natürlich": Er kommt demnach in Tollkirschen, Stechäpfeln oder Bilsenkraut vor. Im zurückgerufenen Produkt wurde ein erhöhter Wert an "Tropanalkaloiden" festgestellt.

Rückruf: Sehstörungen durch Müsliverzehr möglich

Die Sojaflocken können in "Rossmann"-Filialen zurückgegeben werden: "Der Kaufpreis wird Ihnen selbstverständlich erstattet", heißt es von Seiten des Herstellers. Zudem werden Verbraucherfragen unter 0800 76776266 telefonisch beantwortet. Das Produkt wurde in folgenden Bundesländern in Deutschland verkauft:

  • Bayern
  • Baden-Württemberg
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen (NRW)
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Update vom 28.01.2020: Hersteller ruft giftigen Oregano zurück

Wie produktwarnung.eu berichtet, rufen die "Teuto Markenvertrieb GmbG" und die "Fuchs Foodservice GmbH" das Produkt "Oregano gerebelt" zurück. Betroffen seien laut dieser Meldung verschiedene Artikelausführungen.

Demnach sind folgende Artikel betroffen, die auch bei den Händlers Edeka und Lidl verkauft wurden:

  • Ostmann Oregano, gerebelt - Mindesthalbarkeitsdatum: 12/2023
  • Ubena Oregano gerebelt - Mindesthalbarkeitsdatum: 12/2023
  • Fuchs Professional Oregano gerebelt - Mindesthalbarkeitsdatum: 2023
  • GUT&GÜNSTIG Oregano gerebelt - Mindesthalbarkeitsdatum: 06/2022
  • Kania Oregano gerebelt - Mindesthalbarkeitsdatum: 06/2022
  • Columbia Oregano gerebelt - Mindesthalbarkeitsdatum: 12/2023

Der Grund für den umfangreichen Rückruf ist ein zu hoher Gehalt an Pyrrolizidinalkloiden. Abbauprodukte, die nach dem Verzehr in der menschlichen Leber produziert werden, wirken toxisch und können zu einer tödlichen Leberfunktionsstörung führen.

Jetzt Bio-Oregano bei Amazon anschauen

Update vom 26.1.2020: DM ruft Babylotion zurück

"Vorsorglich" ruft der Drogeriemarkt dm den Artikel "alverde Baby Pflegelotion Bio-Sheabutter Bio-Kamille" zurück. Laut Herstelle könne nicht ausgeschlossen werden, dass in dem Produkt vereinzelt Hefen enthalten sind. Bei empfindlicher Haut kann das Produkt dadurch Entzündungen begünstigen. Weil es sich um ein Babyprodukt handelt, habe sich dm entschieden, das Produkt vorsorglich zurückzurufen, unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum.

Update am 25.01.2020: Nuss-Schinken in Franken verkauft - Rückruf durch "Waldenserhof"

Der Nuss-Schinken des Herstellers "Waldenserhof" mit Haltbarkeit zum 3.2.2020 wird zurückgerufen. In dem Produkt wurden Listerien nachgewiesen (Listeria monocytogenes).

Wie das Unternehmen mitteilt, werden neben dem Produkt aus "Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes" auch alle anderen Produkte der Firma (Fleisch, Fleischerzeugnisse, Fleischzubereitungen und Milcherzeugnisse) zurückgerufen.

Menschen, die den Nuss-Schinken gegessen haben, und entsprechende Symptome entwickeln, sollen einen Arzt aufsuchen und auf eine mögliche Listerien-Infektion hinweisen.

Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Schwangeren kann, sogar ohne Symptome, das ungeborene Kind geschädigt werden.

Schwangere, die dieses Lebensmittel gegessen haben, sollten sich auch ohne Symptome in ärztliche Behandlung begeben und sich beraten lassen. Für andere Personen ohne Symptome ist dies nicht sinnvoll.

Rückruf am 24.01.2020: Erhöhtes Hautkrebsrisiko - EU nimmt Medikament vom Markt

Die "Europäische Kommission" warnt aktuell vor einem Medikament: "Picato" könnte im Zusammenhang mit erhöhtem Hautkrebsrisiko stehen.

An dieser Warnung verwundert, dass "Picato" eigentlich Vorstufen von Hautkrebs behandeln soll. Konkret geht es um den Wirkstoff "Ingenolmebutat". Dieser soll laut dem "Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)" schädlich für die Gesundheit sein.

"Picato" ist ein Gel: Es wird prinzipiell zur Behandlung von "aktinischer Keratosen" und Vorstufen von Hautkrebs verwendet. Die "Europäische Kommission" hat jüngst angeordnet, die Zulassungen für das Medikament ruhen zu lassen.

Aktuell prüft der "Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC)" die Datenlage zu Hautkrebspatienten, die "Picato" verwendet haben. Bisher zeigten Probanden der Untersuchung ein höheres Hautkrebsrisiko, falls die entsprechenden Stellen der Haut mit "Picato" behandelt wurden.

Das "Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte" rät Patienten derzeit:

  • Solange die Daten durch den "PRAC" geprüft werden, sollten Hautkrebspatienten nicht das Produkt "Locato" verwenden.
  • Patienten sollten auf ungewöhnliche Hautauswucherungen und Hautveränderungen achten. Beim Auftreten neuer Hautveränderungen sollten Sie umgehend einen Facharzt aufsuchen.

Rückruf am 23.01.2020: Nudel-Rückruf - Hersteller warnt vor Salmonellen

Aktuell werden mehrere Nudelprodukte zurückgerufen. Der Hersteller "Nudelmanufaktur Dieterich/Hohenloher Landnudeln" warnt vor der Gesundheitsgefahr, die davon ausgeht. Die verschiedenen Nudelsorten sind möglicherweise durch Salmonellen kontaminiert. Folgende Artikel sind betroffen:

  • Produkt: Nudeln mit 35 Prozent Ei
  • Sorten: "Bandnudel N°9", "Bandnudel N°15", "Wellenband", "Spirelli", "Spaghetti", "Schneckle"
  • Formate: 250-Gramm-Packungen und 500-Gramm-Packungen
  • Chargennummer: "L1046"
  • Mindesthaltbarkeitdatum (MHD): bis Oktober 2020

Durch den Verzehr der Nudeln können folgende Symptome auftreten:

"Vom Verzehr der Produkte aus der angegebenen Produktchargen wird dringend abgeraten", berichtet das Verbraucherportal produktwarnung.eu. Die Symptome können Angaben des Rückrufs zufolge vor allem bei Kleinkindern, immungeschwächten oder älteren Menschen auftreten.

Die verschiedenen Nudelprodukte wurden insbesondere in Süddeutschland verkauft. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Baden-Württemberg. Werden die Produkten entsprechend der Zubereitungsempfehlung gekocht, geht von ihnen keine Gefahr aus.

Die Nudelprodukte können zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Es wurden keinerlei Informationen dazu veröffentlicht, in welchen Supermärkten die zurückgerufenen Produkte verkauft wurden.

Rückruf am 17.01.2020: "EPIC Games" ruf "Fortnite"-Spielfiguren zurück

Das europäische Schnellwarnsystem "RAPEX" informiert über bedenkliche Inhaltsstoffe in "Fortnite"-Spielfiguren. Schwedische Behörden konnten gesundheits- und umweltschädliche Bestandteile im verwendeten Kunststoffe der Spielzeuge entdecken.

Unter anderem konnte "Bis (2-ethylhexyl) phthalat (DEHP)" nachgewiesen werden, ein Stoff welcher die Gesundheit von Kindern schädigt und möglicherweise deren Fortpflanzungssystem beeinträchtigt. Daneben wurden noch kurzkettige "Chlorparaffine (SCCPs)" entdeckt, welche bereits in geringen Konzentrationen für Wasserorganismen giftig sind und ein Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt darstellen. Sie werden außerdem als möglicher Auslöser für Krebs eingestuft.

In deutschen Kindergärten werden im Schnitt dreimal so hohe Belastungen durch verschiedene chemische Stoffe festgestellt, als in einem durchschnittlichen deutschen Haushalt. Dies sei in Hinsicht auf die Gesundheit der Kinder besonders kritisch zu hinterfragen, heißt es laut produktwarnung.eu.

Der Rückruf im Überblick:

  • Produkt: "Spielzeugfiguren aus Kunststoff"
  • Marke. "EPIC Games", "Fortnite"
  • Name: "Battle Royale Collection"
  • Artikelnummer: 63519, 63519-00/0011-R1, Amazon-Nr "B07JKVTNM4"
  • Barcode/EAN/GTIN: "63099663519"

Rückruf am 15.01.2020: IKEA ruft Trinkbecher zurück

Wegen möglicher Chemikalien-Belastung ruft Ikea einen Trinkbecher zurück. Das Möbelhaus bittet Kunden, die den Becher "Troligtvis" mit der Bezeichnung "Made in India" gekauft haben, diesen nicht mehr zu verwenden. Zur Begründung hieß es in der Mitteilung vom Mittwoch (15.01.2020): "Aktuelle Tests haben gezeigt, dass die vorgeschriebenen Grenzwerte freigesetzter Chemikalien unter Umständen überschritten werden."

Es geht um "Dibutylphthalat (DBP)" - einen Stoff, der nach Vorgaben von Ikea nicht in Produkten mit Kontakt zu Lebensmitteln vorkommen soll. Der Becher wurde seit Oktober 2019 verkauft und nun aus dem Sortiment genommen.

Kunden, die ihn gekauft haben, sollen ihn zurückbringen und bekommen auch ohne Kassenbon ihr Geld zurück. Man rufe den Becher vorsorglich zurück, "obwohl das Risiko sehr gering ist, dass es zu einer unmittelbaren negativen Auswirkung auf die Gesundheit kommt", hieß es in der Mitteilung.

Rückruf am 13.01.2020: Käse-Rückruf wegen Glassplittern

Aktuell wird ein Produkt zurückgerufen: In einer Käsesorte können sich Informationen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Glassplitter befinden. Dabei handelt es sich um einen speziellen Weichkäse. Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Produkt: "Erzincan Tulum Peyniri, Nomaden-Weichkäse nach türkischer Art, 45% Fett in Tr."
  • Format: 500-Gramm-Packung
  • "Los"-Kennzeichnung: "462"
  • Haltbarkeit: 15. Mai 2020

Der Weichkäse wurde in den Niederlanden hergestellt und nach Deutschland importiert. Derzeit ist jedoch unklar, in welchen Supermärkten und Discountern das Produkt verkauft wurde.

Nicht nur das Bundesamt warnt Verbraucher vor dem Käse. produktwarnung.eu weist auf die Gesundheitsgefährdung hin, falls der Käse gegessen wird. "Metallische Fremdkörper, Glasscherben oder Glassplitter, Holz- und Kunststoffsplitter können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Verletzungen oder Blutungen führen", heißt es von Seiten des Verbraucherportals.

Der Käse kann im jeweiligen Handel zurückgegeben werden.

Rückruf vom 09.01.2020: Aktueller Tee-Rückruf

Wie lebensmittelwarnungen.de, das Portal der Bundesländer und des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit meldet, müssen Hanfblüten und -blätter der Firma "Ökotopia" zurückgerufen werden. Als Grund für den Rückruf wird ein erhöhter THC-Gehalt der Kräuter genannt.

Bei einem Konsum von mehr als vier Tassen (etwa 600 Milliliter) pro Tag können gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten. Es wird davon abgeraten, täglich nicht mehr als die besagte Menge zu verzehren. Zudem können Sie die betroffenen Produkte auch an die Verkaufsstelle zurückbringen, bei der Sie die Kräuter erworben haben. Betroffen sind folgende Artikel:

  • Hanfblüten und -blätter kbA 40g und 500g mit den Mindesthaltbarkeitsdaten: 17. März 2022 bis zum 16. April 2022

Rückruf vom 09.01.2020: Hersteller Lubs muss Fruchtriegel wegen Schimmelpilzgift zurückrufen

Wegen erhöhtem Gehalt an "Ochratoxin A", also einem Schimmelpilzgift, müssen Fruchtriegel zurückgerufen werden. Konkret betroffen sind die Sorten Mandel-Vanille und Banane-Mandel des Herstellers "Lubs".

Dieses wurde bei Feigen, die für die Herstellung verwendet werden, benutzt. Der erhöhte Gehalt des Pilzgiftes kann krebserregend sein und zu Nierenschäden führen. Betroffen sind folgende Riegel:

  • Mandel-Vanille mit den Mindeshaltbarkeitsdaten: 14.10.2020, 11.11.2020, 12.12.2020
  • Banane-Mandel mit den Mindeshaltbarkeitsdaten: 30.09.2020, 20.10.2020, 13.11.2020, 12.12.2020

Von dem Verzehr der betroffenen Produkte wird abgeraten. Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbelegs zurückgeben.

Verwandte Artikel