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Corona-Krise

Rabattschlacht dank Corona: So können Sie beim Einkaufen sparen

Wegen der Corona-Krise rutscht Deutschland in eine Rezession. Die Lebensmittelindustrie muss reagieren und ändert ihre Strategie - zum Vorteil der Kunden.
 
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Die Rabattschlacht ist wieder in vollem Gange. Foto: Piman Khurtmuang/adobe Stock

Die Corona-Krise drückt auf die deutsche Wirtschaft. Deswegen reagieren nun immer mehr Discount- und Supermarktketten  mit Angeboten und Ramschpreisen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es dem Großteil der Kunden gar nicht explizit um den Preis ging, sondern vielmehr das Sortiment im Vordergrund stand. Ganz zur Freude der Anbieter, denn diese konnten das Angebot dementsprechend hochschrauben. Laut chip.de wird sich das aber nun ändern.

Die Bewerbung von Lebensmitteln hat während der Pandemie stark zugenommen. Zum einen haben die Hamsterkäufe vieler Deutschen einen bleibenden Eindruck hinterlassen, zum  anderen haben große Anbieter in den vergangenen Monaten eine unterschiedliche Verteilung des Zuwachses bemerkt. Deswegen wird aktuell wieder vermehrt mit Streichpreisen geworben und es werden nicht nur einzelne Produkte, sondern ganze Sortimentgruppen reduziert. Der Preis rückt wieder in den Fokus. 

Supermärkte reagieren auf Corona: Kunden können sparen

Die aktuelle Situation soll bis zum Spätsommer anhalten. Durch Vergleichen verschiedener Angebote, kann der Kunde aktuell viel Geld sparen - aber warum findet die Rabattschlacht ausgerechnet jetzt statt? Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat ermittelt, dass große Lebensmittelanbieter wie Rewe und Edeka im April bis zu 18 Prozent zulegten, während Discounter nur 13 Prozent Zuwachs verzeichneten. Die günstigeren Ladenketten versuchen jetzt mit besseren Angeboten mitzuhalten. 

Die Krise zeigt jedoch auch: Das Sortiment macht den Unterschied. Der Großteil der Deutschen will aktuell nicht mehrfach die Woche einkaufen gehen. Ganz dem Motto "Einmal hin, alles drin", möchten viele mit einem Einkauf alles abdecken, was benötigt wird. Da das Sortiment bei Anbietern wie Edeka und Rewe weitaus größer ist, als bei Discountern, werden diese momentan favorisiert.

Vergleichen lohnt sich trotzdem. Denn die Rabattschlacht der Lebensmittelriesen sorgt für gute Angebote.  Produkte wie Milch, Joghurt und Getränke sind zur Zeit absolute Preisknüller. Die Ersparnis lag teilweise bei 14 bis 35 Cent pro Artikel. Der Anbieter Kaufland wirbt derzeit mit "6.000 Discount-Billig-Preisen" und stellt allem voran Säfte, Fisch und Marken wie Always, Magnum, Philadelphia und Axe in die erste Reihe der Angebote. Lidl lockt mit Großpackungen von Rama, Actimel, Magnum oder Sense-Kaffee. Ein Vergleich der Angebote ist ratsam, denn gerade jetzt, vor einer drohenden Rezession, kann man hier sinnvoll eine Menge Geld sparen.