Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Christopher Seagon von der Heidelberger Kanzlei Wellensiek ernannt. Der Verkauf soll in den Praktiker-Filialen weitergehen. Die ebenfalls zur Gruppe gehörenden Max-Bahr-Märkte sind von der Insolvenz ohnehin nicht betroffen.

Der beim Amtsgericht Hamburg gestellte Antrag erstrecke sich über acht Tochterfirmen in Deutschland, teilte Praktiker mit. Der Insolvenzantrag für die Praktiker AG sollte noch nachgereicht werden. Praktiker strebt an, im Regelinsolvenzverfahren einen Sanierungsplan erstellen zu können. In der Regel macht sich ein Insolvenzverwalter zunächst ein Bild über die Geschäftslage.

Die derzeit 132 Max-Bahr-Märkte sowie das Auslandsgeschäft sind laut Unternehmen nicht von den Anträgen betroffen. Die Filialen der Vertriebslinien Praktiker sowie Extra-Bau+Hobby sollen im Rahmen eines vorläufigen Insolvenzverfahrens uneingeschränkt fortgeführt werden.