Während die Erlöse um 1,5 Prozent auf 5,65 Milliarden Euro zulegten, sprang der für die Philips-Jahresprognose wichtige Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Unternehmenswerte (EBITA) von 339 Millionen auf 603 Millionen Euro nach oben, wie das Unternehmen mitteilte. Unter dem Strich blieben 317 Millionen Euro, gut dreimal so viel wie vor einem Jahr.

«Beim Blick auf die zweite Jahreshälfte sind wir besorgt um die konjunkturellen Unsicherheiten auf der Welt», sagte Vorstandschef Frans van Houten. Er wolle die Jahresziele aber trotzdem erreichen.

Philips hat sich seit einiger Zeit einen großen Umbau verordnet, dem 6700 Stellen zum Opfer fallen sollen. Schwerpunkte des Umbauprogramms sind das Geschäft mit Gesundheitstechnik und die Lichtsparte. Hier konzentriert sich Philips auf die LED-Technik und fährt die Produktion der herkömmlichen Glühbirnen herunter.

Bei der Konsumelektronik half Philips eine starke Nachfrage nach seinen Küchengeräten, Rasierern und Zahnbürsten. Sowohl in den Schwellenländern als auch in den etablierten Märkten Europas und Nordamerikas legten Erlöse und Gewinn kräftig zu.

Anfang des Jahres hatte Philips das seit langer Zeit schwächelnde Segment mit Unterhaltungselektronik wie Kopfhörer, Lautsprecher oder Videoplayer abgegeben. Das Fernseher-Geschäft war bereits 2012 in ein Gemeinschaftsunternehmen mit der chinesischen TPV Technology eingebracht worden.