Damit wären die Folgen von «Xaver» im schlimmsten Fall kaum geringer als die seines Vorgängers «Christian», der Ende Oktober über Nordeuropa gezogen war. Für dessen Folgen müssen die Versicherer einer früheren Schätzung von Air Worldwide zufolge voraussichtlich mit 1,5 bis 2,3 Milliarden Euro geradestehen.

Im Fall von «Xaver» erwarten die Experten, dass der größte Teil der Schäden auf Dänemark, Deutschland und Großbritannien entfällt. Aber auch in den Niederlanden, Belgien, Schweden und Norwegen hatte der Sturm Anfang Dezember gewütet. Laut einer Schätzung des weltgrößten Rückversicherungsmaklers Aon Benfield dürften sich die versicherten Schäden in Deutschland auf 100 bis 200 Millionen Euro belaufen.