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GM-Krise

Opel-Autohäuser sind sehr zufrieden

Die Opel-Krise hat das Verhältnis zwischen dem Autobauer und seinen Händlern bislang kaum belastet. Opel-Autohäuser gehörten vielmehr zu den zufriedensten Vertriebspartnern unter den Autoverkäufern.
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Ein Opel-Logo hängt an der Aussenwand eines Opel-Autohauses. Archivfoto: Norbert Millauer/ddp
Das geht aus einer veröffentlichten Studie der Bamberger Forschungsstelle für Automobilwirtschaft (FAW) hervor.
„Opel gelingt es, trotz Krise und drohender Opel-Insolvenz die Händlerzufriedenheit sogar noch zu steigern“, berichtete FAW-Leiter Wolfgang Meinig. Trotz der trüben Zukunftsaussichten sorge Opel offensichtlich „für ein menschliches Miteinander im Händlernetz“, unterstrich er.
Opel-Vertriebspartner seien damit weitaus zufriedener mit ihrem Hersteller-Unternehmen als etwa Händler der Marken VW, Ford, Toyota oder Peugeot, geht aus der Studie hervor. So seien die Händler der Überzeugung, dass Opel die zweitbesten Neuwagen herstellt. Opel- Fahrzeuge zeichneten sich auch durch den besten „Auslieferungszustand der Neuwagen“ aller 25 abgefragten Fabrikate aus. Die zufriedensten Händler seien weiterhin die der Marke Subaru, die unzufriedensten die der Marke Mazda. Mazda sei auch zugleich Absteiger des Jahres, gefolgt von der Marke Saab, berichtete die FAW.
Smart gibt Gas

Fortgesetzt hat sich nach Meinigs Erkenntnissen dagegen der bereits im Vorjahr beobachtete Aufwärtstrend für das Fabrikat Smart. Die Marke rückte in der Händlerzufriedenheit von Platz zehn auf Platz drei vor. Händler honorierten damit nach Meinigs Einschätzung die verbesserten Händlerverträge des Unternehmens. „Gerade in Krisenzeiten honorieren die Vertragshändler eine klare Zukunftsgestaltung. Fehlt dieses Gefühl, besteht die Gefahr, dass die Motivation des Händlers schwindet, sich voll und ganz für seine Marke einzusetzen“, betonte der FAW-Chef.