«Ich habe verstanden, dass in der Schweiz viele den Betrag für die Einhaltung des Konkurrenzverbotes als unverhältnismäßig hoch empfinden, trotz der Tatsache, dass ich meine Absicht bekanntgab, den Nettobetrag für wohltätige Aktivitäten zur Verfügung zu stellen», wird Vasella in der Novartis-Mitteilung zitiert.

Scharfe Kritik an der geplanten Millionen-Zahlung hatte zuvor auch die Schweizer Justizministerin Simonetta Sommaruga geäußert. «Das ist ein enormer Schaden für den sozialen Zusammenhalt in unserem Land», sagte sie in einem Interview mit der Zeitung «SonntagsBlick». Diese «Selbstbedienungsmentalität» erschüttere das Vertrauen in die ganze Wirtschaft, sagte Sommaruga.

Mit Blick auf die am 3. März in der Schweiz stattfindende Volksabstimmung über die Begrenzung von Managervergütungen fügte die Ministerin hinzu: «Wenn es nun zu einem Ja kommt am 3. März, dann sind allein jene Manager dafür verantwortlich, die jegliches Maß verloren haben.