Daniel Vasella und der Novartis-Vorstand haben sich darauf verständigt, die Vereinbarung über die Zahlung von 72 Millionen Franken (58,5 Millionen Euro) zu annullieren, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Diese Entscheidung sei mit Rücksicht auf die Anteilseigner des Konzerns gefallen. Der Novartis-Präsident, der auf eine Kandidatur zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat verzichtet hatte, sollte das Geld dafür bekommen, dass er sechs Jahre lang nicht für die Konkurrenz tätig wird, sondern Novartis berät.

Die Vereinbarung hatte in der Schweiz zu empörten Reaktionen geführt. Einflussreiche Aktionärsgruppen riefen dazu auf, dem Novartis-Vorstand bei der Generalversammlung am 22. Februar die Entlastung zu versagen.