Die wirtschaftliche Entwicklung in den zwölf regionalen Notenbankbezirken, auf denen der Bericht fußt, scheint aber auf einem breiten Fundament zu basieren. Wachstum habe es unter anderem in der Industrie, im Dienstleistungssektor und bei den Konsumausgaben gegeben. Der krisengeschüttelte Immobilienmarkt habe sich sogar stark erholt.

Bis auf den Notenbankbezirk Dallas, der ein starkes Wirtschaftswachstum meldete, seien die Regionen in etwa gleichem Tempo gewachsen, heißt es in dem Bericht weiter. Positiv werden erhöhte Autoverkäufe genannt, daneben das anziehende Tourismusgeschäft. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt habe sich verbessert. Ein verstärkter Lohnauftrieb sei nach wie vor nicht zu beobachten.

Die Entwicklung der amerikanischen Konjunktur ist von entscheidender Bedeutung für die Geldpolitik der Federal Reserve. Angesichts der stabileren Wirtschaftslage denkt die Notenbank gegenwärtig darüber nach, ihre milliardenschweren Anleihekäufe im Laufe des Jahres zu verringern. Wann die Fed ihren Fuß etwas vom Gaspedal nehmen wird, ist noch unklar. Viele Bankvolkswirte rechnen mit einem ersten Schritt im Frühherbst, soweit sich die Konjunktur nicht wieder abschwächt.