Ackermann wollte mit Hilfe der Verfassungshüter verhindern, dass die Kirch-Seite Dokumente nutzen darf, die Münchner Staatsanwälte bei der Deutschen Bank Ende 2012 beschlagnahmt hatten. Doch das Gericht nahm die Beschwerde Ackermanns nicht zur Entscheidung an, wie ein Sprecher am Donnerstag auf Anfrage erklärte (Az 2 BvR 2657/13). Der Verwendung der Akten durch die Kirch-Seite steht nun nichts mehr im Wege.

Doch worum geht es? Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen Ackermann, seinen Vorgänger bei der Bank, Rolf Breuer, und den aktuellen Bankchef Jürgen Fitschen. Der Verdacht: die Manager sollen in einem Zivilverfahren um milliardenschweren Schadenersatz wegen der Kirch-Pleite vor dem Oberlandesgericht München (OLG) falsche Angaben gemacht haben.