Die Umstrukturierung der weltweiten Nummer drei der Branche schreitet dagegen eher langsam voran: Wegen zusätzlich anfallender Kosten hat der Konzern seine Gewinnprognose für 2013 überraschend gesenkt.

Bei seiner ersten Pressekonferenz als Puma-Chef musste Björn Gulden am Freitag zunächst einmal schlechte Nachrichten vermelden: Durch Einmalaufwendungen von 130 Millionen Euro, die für das vierte Quartal anfallen, wird der Konzerngewinn im laufenden Jahr nicht mehr wie geplant steigen, sondern nun deutlich unterhalb der im Vorjahr erzielten 70 Millionen Euro liegen.

Der Umsatz soll hingegen weiterhin im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen.

«Wir verfolgen künftig das Ziel, schnellste Sportmarke der Welt zu sein», umriss der seit Juli amtierende Konzernchef die neue Strategie. Produkte, die kurzfristig ins Sortiment kommen, sollen über die Puma eigenen Länden schnell erhältlich sein.