Die Celesio-Aktien gaben am Dienstag bis zum frühen Nachmittag um 5,26 Prozent auf 22,895 Euro nach und notierten in der Nähe des ursprünglichen Angebotspreises von McKesson. Am Vorabend hatte es nach der Mitteilung nach einem deutlich höheren Minus ausgesehen.

Marktbeobachtern zufolge hat McKesson für das erhoffte Happy End nun verschiedene Möglichkeiten. Zum einen könnten die Amerikaner über den Markt Aktien kaufen und ab der Schwelle von 30 Prozent eine neue Übernahmeofferte vorlegen. Zum anderen könnte McKesson vor dem Ende der Sperrfrist von einem Jahr ein neues Angebot vorlegen, wenn Celesio und die Aufsichtsbehörde Bafin mitspielten.

Für Celesio hätte der Zusammenschluss nach eigener Einschätzung große Vorteile gehabt.