«Ganz klar ist ein gemeinsames Joint Venture für uns eine Alternative», sagte McKesson-Chef John Hammergren am Montagabend (Ortszeit) in San Francisco.

Zuvor war das Unternehmen überraschend an seinem selbst gesetzten Ziel gescheitert, mindestens 75 Prozent der Celesio-Anteile einzusammeln. Wie McKesson am Dienstagnachmittag mitteilte, hatte es nach Fristende nur Zugriff auf 72,33 Prozent.

Man habe mit Celesio viele Gespräche über verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit geführt, berichtete Hammergren. Wenn McKesson den Deal unter sinnvollen Bedingungen wieder hinbekomme, werde man es tun. Zwei Jahre werde man darauf allerdings nicht warten, betonte er. Bevor sie ihr Angebot erneuern können, müssen die Amerikaner allerdings eine Sperrfrist von einem Jahr einhalten.