Grund dafür ist die Bilanz des auf neun Monate verkürzten (Rumpf-)Geschäftsjahres 2013: Ende September wies der Handelsriese unter dem Strich einen Verlust von 71 Millionen Euro aus (Vorjahr: minus 14 Millionen Euro). Die Zahlen sind allerdings nur begrenzt aussagekräftig. Denn der Konzern verdient traditionell einen Großteil seines Gewinns im Weihnachtsquartal, das in diesem Jahr in der Bilanz fehlt.

Spuren im Zahlenwerk hinterließen aber auch das weiterhin schwierige wirtschaftliche Umfeld in vielen Teilen Europas, ungünstige Wechselkursschwankungen und der Verkauf des Osteuropa-Geschäfts der Lebensmittelkette Real. Die Folge: Der Umsatz des Handelsriesen sank um 2,2 Prozent auf 46,3 Milliarden Euro.