Zu einer laut dem Magazin mit dem Käufer ebenfalls vereinbarten Strafzahlung von fünf Millionen Euro bei einem Verstoß wollte die Metro-Sprecherin dagegen keine Stellung nehmen. Ein Sprecher von Hudson's Bay erklärte: «Wir stehen voll und ganz hinter unseren Zusagen in der Sozial-Charta. Daher haben wir auch kein Problem damit, dass eine Vertragsverletzung entsprechende Sanktionen nach sich ziehen würde.»

Ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi wies darauf hin, dass es weiter notwendig sei, die gemachten Zusagen in einem Tarifvertrag rechtsverbindlich zu vereinbaren. Dabei wolle sich die Gewerkschaft auch für eine Beschäftigungs- und Standortgarantie von fünf Jahren einsetzen. Hudson's Bay hatte bislang einen Zeitraum von lediglich drei Jahren zugesagt. Ein Gesprächstermin sei aber noch nicht vereinbart worden. Die Metro hatte in dieser Woche den Ausstieg ihrer Warenhaustochter Real aus der Tarifbindung angekündigt.