Die IG Metall geht mit scharfen Angriffen gegen Kanzlerin Angela Merkel ins Wahljahr 2013. «Das größte Sicherheitsrisiko für die wirtschaftliche Entwicklung ist derzeit die Regierung von Frau Merkel», sagte der Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Detlef Wetzel, der dpa in Frankfurt. Merkel drohe bei der Energiewende und der Bewältigung der europäischen Schuldenkrise zu versagen.

«Wir spüren eine deutliche Abkühlung, aber keinen eisigen Winter», sagte Dulger. «Wir fürchten uns auch nicht vor einem eisigen Winter, weil unsere Industrie in den vergangenen Jahren viel krisenfester geworden ist, auch sehr viel flexibler geworden ist.»

Im Oktober lag das Produktionsniveau in der Branche nach Angaben von Gesamtmetall um 5,7 Prozent unter dem des Vorjahresmonats - und um 7,0 Prozent unter dem bisherigen Höchstwert vom Mai 2008. Zu kämpfen hätten vor allem Firmen mit Hauptabsatzmärkten in Südeuropa, sagte der Präsident des Arbeitgeberverbandes. Dort fehle Kaufkraft, und Finanzierungen kämen häufig nicht zustande oder seien «einfach zu teuer». Er halte deshalb «auch Konjunkturprogramme in Südeuropa für die nächste Zeit für angebracht».