Die Themen der zweitägigen, zum Teil nicht öffentlichen Konferenz umfassen alle Aspekte der maritimen Wirtschaft: Die Krise im Schiffbau, die existenzbedrohenden Überkapazitäten der Reeder und die Situation der deutschen Seehäfen. Die Sicherung der Handelswege, die Rohstoffgewinnung aus der Tiefsee, der Klima- und Umweltschutz im Seeverkehr sowie der Ausbau der Offshore-Windenergie vor deutschen Küsten sind weitere Themen.

Branchenverbände und Gewerkschaften haben sich mit Forderungen nach einer maritimen Strategie des Bundes und mehr Geld aus Berlin in Stellung gebracht. Schleswig-Holstein und Hamburg wollen die Sanierung des Nord-Ostsee-Kanals zum Schwerpunkt machen. Direkt vor Konferenzbeginn wollen mehrere DGB-Gewerkschaften eine Kundgebung veranstalten. Die IG Metall Küste fordert von Merkel ein deutliches Signal für die Arbeitsplätze und die maritime Wirtschaft im Norden.