Weitere 300 Mitarbeiter sollen von der neuen Gesellschaft Offshore Wind Solutions (OWS) im ostfriesischen Emden übernommen werden, wie Bard am Mittwoch mitteilte. Die Neugründung OWS solle Betrieb und Service des größten deutschen Offshore-Windparks Bard Offshore 1 sowie Schiffe und Gebäude der Bard-Gruppe übernehmen. Als Offshore-Windenergie bezeichnet man Windenergie auf hoher See.

Das Projekt mit 80 Anlagen rund 100 Kilometer nördlich von Borkum war Ende August eröffnet worden. Die Leistung von 400 Megawatt entspricht rechnerisch dem Jahresstrombedarf von mehr als 400 000 Haushalten.

Mit weit über zwei Milliarden Euro Investitionskosten wurde er jedoch deutlich teurer als geplant. Bard hatte zudem mit technischen Schwierigkeiten beim Bau und mit schlechtem Wetter zu kämpfen. Die Eröffnung wurde um mehrere Jahre verschoben.