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Medikamenten-Rückruf: Krebsgefahr durch Tabletten

Aktuell werden Medikamente wegen Krebsgefahr zurückgerufen: Alle Informationen finden Sie im Rückruf-Ticker von inFranken.de.
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Aktuell werden Medikamente zurückgerufen: Alle Informationen im Überblick.  Grafik: inFranken.de
Aktuell werden Medikamente zurückgerufen: Alle Informationen im Überblick. Grafik: inFranken.de

In Deutschland werden täglich Lebensmittel und sonstige Produkte wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Es ist keine Seltenheit, dass sich Fremdkörper wie Glas, Holz oder Metall in Nahrungsmittel verirren: Bisweilen werden Reinigungsrückstände in Lebensmitteln festgestellt, mitunter geht von Spielzeug eine Gefährdung durch verschluckbare Kleinteile aus. In unserem Rückruf-Ticker halten wir Sie über aktuelle Rückrufe in ganz Deutschland auf dem neuesten Stand.

Rückruf vom 17.09.2019: Krebsgefahr durch Medikamente

Derzeit sind gesundheitsgefährdende Medikamente im Umlauf: Ein Bundesinstitut warnt vor den Arzneimitteln. Die WHO schätzt einen Inhaltsstoff als möglicherweise krebserregend ein: Alle Informationen zum Medikamenten-Rückruf.

Rückruf 13.09.2019: Schnittkäse von Ferme Durr/Biolacte zurückgerufen

Der bayerische Lebensmittelgroßhandel Jürgen Würth ruft bundesweit Käse des Herstellers Ferme Durr/Biolacte zurück. Verbrauchern wird dringend vom Verzehr des betroffenen Produkts abgeraten. In Produkten sowie der Produktionsstätte wurden Listerien nachgewiesen.

Der Verzehr kann für bestimmte Personengruppen besonders schwerwiegende Folgen haben und im schlimmsten Falle sogar tödlich enden. Betroffen sind alle Chargen der Käsesorten "Tomme d'Alsace fett" und "Tomme d'Alsace mager natur". Laut dem Lebensmittelgroßhandel wurden sie "in geringen Mengen bundesweit über Käsetheken verschiedener Bioläden verkauft."

Listerien-Erkrankungen äußern sich innerhalb von zwei Wochen. Symptome sind Fieber und Durchfall. Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Verzehr des Käses sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden.

Rückruf vom 11.09.2019: "Lidl" ruft Salat-Mix zurück

Der Discounter Lidl hat Nuss-Frucht-Mischungen für Salate aus dem Verkauf genommen. "Im Rahmen von Eigenuntersuchungen wurden Salmonellen nachgewiesen", teilte das Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm am Donnerstag mit. Es geht um den "Alesto Salat Mix mit Kernen und Früchten, 175 mg" der Firma nutwork Handelsgesellschaft mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.04.2020 und der Losnummer L1823161. Die betroffenen Packungen wurden ausschließlich bei Lidl in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz verkauft.

Salmonellen können zu Durchfall, Übelkeit oder auch Erbrechen führen. Bei Kleinkindern und älteren Menschen kann der Durchfall den Körper lebensgefährlich austrocknen. Kunden sollten das Produkt deshalb auf keinen Fall zu sich nehmen, hieß es in der Pressemitteilung. Lidl-Kunden können das Produkt in allen Filialen zurückgeben, sie erhalten den Kaufpreis erstattet. Andere Produkte des Herstellers nutwork Handelsgesellschaft mbH sowie Mischungen anderer Hersteller sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Rückruf vom 11.09.2019: "Real" ruft Röstzwiebeln zurück

Ein Hersteller aus den Niederlanden ruft Röstzwiebeln zurück, die unter anderem bei der Einzelhandelskette Real in Deutschland verkauft wurden. "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in Einzelfällen kleine Metallsplitter in dem Produkt befinden", teilte Real in einer Kundeninformation mit, die das Portal Lebensmittelwarnung.de am Mittwoch veröffentlichte.

Betroffen sei bei Real das Produkt "TOP Taste Röstzwiebeln 280g" mit den Losnummern L 9142 (Mindesthaltbarkeitsdatum 20.5.2020), L 9143 (21.5.2020) und L 9144 (22.5.2020). Real habe die Ware aus dem Verkauf genommen. Kunden könnten bereits erworbene Artikel zurückbringen, hieß es. Der Kaufpreis werde erstattet.

In einer eigenen Mitteilung warnte der niederländische Hersteller TOP Taste BV neben der bei Real betroffenen Ware auch vor "TOP Taste Röstzwiebeln 280g" mit den Losnummern L 9157 (Mindesthaltbarkeitsdatum 4.6.2020) und L 9158 (5.6.2020).

Rückruf vom 11.09.2019: "Franken Bräu" erweitert Rückruf

Die Lorenz Brauer GmbH aus dem oberfränkischen Mitwitz (Kreis Kronach) ruft eine weitere Charge Bier zurück. "Frankenbräu" hatte bereits im August einen Rückruf gestartet. Dabei geht es dabei um das Pils in der Bügelflasche.

Angaben der Brauerei zufolge kann aufgrund eines technischen Defekts einer Kontrolleinrichtung nicht ausgeschlossen werden, dass sich Reste von Reinigungsmittel in den Bügelflaschen befinden. Bei dem Reinigungsmittel handelt es sich um eine Lauge.

Eine Gefahr für die Gesundheit sowie eine Beeinträchtigung des Geschmacks kann nicht ausgeschlossen werden. Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) "06.05.2020" sind nun auch betroffen. Bisher wurde nur das MHD "05.05.2020" zurückgerufen. Das Bier wird in Getränkemärkten oder in der Brauerei direkt durch frisches Bier ersetzt.

"Andere Produkte unseres Hauses sind nach unsere derzeitigen Kenntnisstand nicht betroffen.", verkündet Frankenbräu auf seiner Homepage. Das Unternehmen bedauere den Vorfall sehr. Geschäftsführer Rainer Mohr äußert sich im Interview mit dem Fränkischen Tag Kronach zu dem erneuten Rückruf - und wünscht sich nur eins: "Klarheit - und Ruhe!"

Das Bier wurde unter anderem bei Rewe verkauft. Insgesamt 30.000 Flaschen wurden bei der ersten Welle zurückgerufen. "Wir rufen die komplette Charge zurück, weil wir niemanden gefährden wollen", sagt der Geschäftsführer von der Lorenz Brauer GmbH.

 

Rückruf vom 10.09.2019: Dr. Oetker ruft Tiefkühlpizza zurück

Der Lebensmittelkonzern Dr. Oetker hat vorsorglich eine Tiefkühlpizza aus dem Verkauf genommen, weil in dem betroffenen Produkt Fremdkörper enthalten sein könnten. Bei dem entsprechenden Lebensmittel handelt es sich um die Pizza "Die Ofenfrische Thunfisch" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum "03.2020".

Betroffen sei ausschließlich die folgende Ware:

- "Die Ofenfrische Thunfisch" (GTIN: 4001724011149)

- Chargen Nr: 28061911

- Produktionsdatum: 28.06.2019

- Produktionszeitraum: 06:13-09:01 Uhr

- Verfallsdatum/MHD: 03.2020

"Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in Einzelfällen - aufgrund eines Fehlers in der Rohstofflieferung - weiße Plastikteilchen im Belag der Pizza befinden", heißt es in einer Lebensmittelwarnung auf der Webseite des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Rückruf vom 09.09.2019: Lidl ruft Aufbackbrezeln zurück

Der Discounter Lidl hat vorsorglich Aufbackbrezeln aus dem Verkauf genommen, weil in dem betroffenen Produkt Metallteile enthalten sein könnten. "Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren", teilte Lidl mit Sitz in Neckarsulm am Montag mit.

Betroffen sei das Produkt "Grafschafter 9 Brezeln zum Fertigbacken, 785 g" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 29.2.2020 und 1.3.2020 des Herstellers IVV GmbH & Co. KG. Es könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. "Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons."

Andere bei Lidl verkaufte Produkte des Herstellers IVV GmbH & Co. KG und Brezeln anderer Hersteller sowie bereits fertig gebackene Brezeln aus der Backstation seien von dem Rückruf nicht betroffen, teilte Lidl mit.

Rückruf vom 07.09.2019: KiK ruft Straßenkreide wegen zu viel Blei zurück

In Straßenkreide für Kinder ist ein bedenklich hoher Bleiwert nachgewiesen worden. Das Blei könne zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen, hieß es am Freitag auf dem Portal www.lebenmittelwarnung.de von Bundesamt für Verbraucherschutz und der Bundesländer.

Die Kreide aus dem Sortiment von KiK Textilien und Non-Food in Bönen (Kreis Unna) wurde von dem Unternehmen zurückgerufen (Warengruppe WGR 624, Auftragsnummer 1046867). Kunden sollten die Kreide nicht mehr verwenden. Der Preis werde bei der Rückgabe erstattet.

Rückruf vom 06.09.2019: Billy Boy und Fromms rufen Kondome zurück

Die Kondommarken Billy Boy und Fromms rufen zahlreiche Chargen ihrer Kondome in verschiedenen Varianten zurück. Die Kondome können mechanische Beschädigungen aufweisen. Betroffene Produkte sollen nicht verwendet werden! Käufer können die Kondome einsenden und erhalten ihr Geld zurück.

Bei der Herstellung könne es zu mechanischen Beschädigungen einzelner Kondome gekommen sein. Dies könne zu einer Beeinträchtigung der Schutzwirkung führen. Die Produkte dürfen daher laut Hersteller nicht verwendet werden - auch wenn kein unmittelbares Risiko für die Sicherheit oder Gesundheit der Verbraucher bestehe.

Beschädigte Kondome von Juni bis August 2019 ausgeliefert

Die betroffenen Kondome wurden im Zeitraum Juni bis August 2019 an den Handel ausgeliefert. Die betreffenden Verpackungsvarianten sind an der IDENT-Nummer auf der Verpackung zu identifizieren, erklärt der Hersteller MAPA GmbH in einer offiziellen Stellungnahme. In einer Verpackungsvariante könnten verschiedene Kondomsorten enthalten sein, wobei nicht alle betroffen seien. "Es werden ausschließlich die aufgelisteten Artikel und Chargen zurückgerufen. Alle anderen Artikel und Chargen der Marken Billy Boy oder Fromms sind nicht von diesem Rückruf betroffen."

 

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E-Mail-Adresse und Telefon-Hotline

Betroffene Kunden können sich unter der E-Mail-Adresse service@billy-boy.com direkt an den Hersteller wenden. Zudem wurde ein gebührenfreies Verbrauchertelefon eingerichtet: 0800/1808171. Alle Produkte der zurückgerufenen Chargen werden gegen Kaufpreiserstattung durch den Hersteller zurückgenommen.

"Nicht mit bloßem Auge zu erkennen"

Der Hersteller warnt: "Die möglichen Beschädigungen sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Allerdings können betroffene Kondomchargen anhand der IDENT oder LOT Nummer identifiziert werden. Sollten sie unsicher sein, ob Ihr Produkt betroffen ist, schicken Sie dieses auf jeden Fall an uns zurück. Wir werden es prüfen und den Kaufpreis erstatten."

Die Gründe für den Kondom-Rückruf

Der Hersteller MAPA GmbH führt die Gründe für den Rückruf der Kondome der Marken Billy Boy und Fromms weiter aus: "Bei den beschädigten Kondomen kann eine Materialschwäche auftreten, die während der Anwendung in seltenen Fällen zu Undichtigkeiten führen könnte. Nach vorliegenden Erkenntnissen besteht kein erhöhtes Risiko, dass die Kondome reißen. Dennoch dürfen die betreffenden Produkte nicht verwendet werden."

 

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Rückruf vom 05.09.2019: Woolworth ruft Buntstifte zurück - Migrationswerte für Blei zu hoch

Die Einzelhandelskette Woolworth hat das Produkt "Stenzer Buntstifte 12er-Pack" zurückgerufen. Bei den gelb- und orangefarbenen Stiften seien die zulässigen sogenannten Migrationswerte für Blei überschritten, wie das Unternehmen mitteilte.

Deshalb werde das Produkt mit den Auftragsnummern 205824/00 und 190923/00-/07 sowie EAN 2000005715846 und 2000004837440 zurückgerufen. Käufer wurden gebeten, die gelb- und orangefarbenen Stifte zu entsorgen oder die 12er-Packung in einer Filiale zurückzugeben.

Der Kaufpreis werde erstattet. Der Migrationswert sagt nach Erläuterung des Landesamtes für Verbraucherschutz NRW etwa aus, wie viel Blei sich aus dem Stift lösen kann, wenn beispielsweise ein Kind darauf herumkaut.

Rückruf vom 04.09.2019: Salmonellen in Hundefutter - Produkte bei Edeka, Marktkauf und Netto verkauft

Die Firma Nutraferm Petfood GmbH ruft das Hundefutter "Edeka Hähnchenhälse 100g", "Edeka Schweineohrhälften 2 Stück" sowie "pablo Schweineohrhälften 2 Stück" vorsorglich aus dem Handel zurück. In manchen Produkten befinden sich Salmonellen. Die Produkte sind überwiegend bei Marktkauf, Edeka und Netto Marken-Discount verkauft worden.

Diese Artikel sind betroffen:

 

  • Hähnchenhälse im 100g-Beutel, Mindesthaltbarkeitsdatum 15.12.20, Chargennummer 1406, Verkauf überwiegend via Marktkauf und Edeka
  • Schweineohren 2 Stück, Mindesthaltbarkeitsdatum 2.2.21, Chargennummer 0108, Verkauf überwiegend via Marktkauf und Edeka
  • Schweineohren 2 Stück (pablo), Mindesthaltbarkeitsdatum 01.02.21, Chargennummer 030819, Verkauf über Netto Marken-Discount

 

Es wird darauf hingewiesen, dass auch für den oder die Hundehalter/in eine Infektionsgefahr durch Kreuzkontamination besteht. Hersteller und betroffene Händler haben umgehend reagiert und die Ware unabhängig vom MHD vorsorglich aus dem Handel genommen.

Rückruf vom 03.09.2019: Kunststoff in Hackfleisch - Rückruf bei Lidl

Der Discounter "Lidl" hat einen Produktrückruf veröffentlicht. In Hackfleisch-Produkten können sich Kunststoffteile befinden: Alle Details dazu im Überblick.

Rückruf vom 30.08.2019: Lidl ruft Leberwurst zurück

Der Discounter Lidl meldet den Rückruf einer Leberwurstsorte des Herstellers "Gustoland " aus Nordrhein-Westfalen. Betroffen sind ausschließlich Würste der Sorte "Metzgerfrisch Leberwurst-Kugeln fein, 200g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.9, 14.9 und 15.9. Dem Fleisch- und Wurstwarenhersteller zufolge könnten blaue Plastikteile in den Wurstkugeln enthalten sein. Vertrieben wurde das Produkt in mehreren Bundesländern über den Discounter Lidl.

Folgender Artikel ist betroffen:

 

  • Artikel: Metzgerfrisch Leberwurst-Kugeln fein, 200g
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 13.9, 14.9 und 15.9
  • Identitätskennzeichen: DE EB 42 EG

 

Betroffen sind Märkte in den folgenden Bundesländern:

 

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Brandenburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Schleswig-Holstein

 

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Rückruf vom 24.08.2019: Glassplitter in Tee-Packung

Die Firma TAD Pharma GmbH aus Cuxhaven ruft vorsorglich ihr Produkt "Harntee 400 TAD N" zurück. In einer Verpackung waren Glassplitter gefunden worden.

Betroffen sei das 150 ml Granulat mit der Chargennummer 21803011, teilte die Firma mit. Wer ein entsprechendes Präparat zu Hause hat, solle es vorsorglich nicht mehr verzehren und in die Apotheke zurückbringen. Das Produkt sei bundesweit verkauft worden, sagte ein Firmensprecher.

 

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