Die Bahn benötige zudem 800 zusätzliche Lokführer. Laut «Focus» schließt die Gewerkschaft zudem im Tarifstreit Streiks für den Jahresbeginn ebenfalls nicht aus.

Eine Bahn-Sprecherin wies am Sonntag gegenüber der dpa zurück, dass die Bahn Hunderte zusätzliche Zugführer benötige. Die Deutsche Bahn sieht sich aber früheren Angaben zufolge für Eis und Schnee besser gerüstet. Die Kapazitäten, um Züge zu enteisen, seien ausgebaut worden, hatte der Konzernbevollmächtigte für das Land Berlin, Ingulf Leuschel, vor kurzem gesagt. Bundesweit stünden 28 000 Mitarbeiter von Bahn und Fremdfirmen bereit, um Bahnsteige, Gleise und Weichen vom Schnee zu befreien. Damit könne die Bahn über mehrere Tage einen flächendeckenden Winterdienst leisten. Trotz Vorbereitung sei das Pünktlichkeitsziel von 85 Prozent aber womöglich nicht immer erreichbar.