«Es geht mir ausschließlich um das Wohl von Siemens und der 370 000 Siemensianer, die zurecht stolz auf ihr Unternehmen sind», sagte Löscher der «Bild»-Zeitung (Dienstag). Ein Siemens-Sprecher erklärte, es stimme nicht, dass Löscher seinen Vorstandsposten nur dann räumen wolle, wenn zugleich auch Cromme das Kontrollgremium verlasse.

Damit macht Löscher den Weg für seinen Nachfolger frei. Der Aufsichtsrat des Dax-Konzerns hatte sich am Wochenende nach langen Beratungen auf die vorzeitige Ablösung des Österreichers geeinigt und die für Mittwoch geplante Abwahl in einer knappen Pflichtmitteilung verbreitet. Aus gut informierten Kreisen wurde berichtet, dass Finanzvorstand Joe Kaeser Löschers Nachfolge übernehmen soll. Der Konzern schweigt zu dieser Personalie allerdings nach wie vor.