«Im Geschäftsjahr 2016 streben wir ein operatives Konzernergebnis von mindestens 5 Milliarden Euro an», erklärte Linde-Chef Wolfgang Reitzle, der seinen Posten im kommenden Jahr abgeben will. «Diese Ziele sind in diesem Umfeld zweifelsohne ambitioniert. Wir sind aber überzeugt, sie erreichen zu können.» Dazu sollen auch weitere Einsparungen beitragen. Wachstumschancen böten vor allem die weltweiten Megatrends Energie, Umwelt und Gesundheit sowie die Schwellenländer.

Sparpotenziale sieht Reitzle unter anderem im Einkauf und in der IT. In dem Vierjahreszeitraum 2013 bis 2016 sollen die Bruttokosten um insgesamt 750 bis 900 Millionen Euro gedrückt werden. In den vergangenen drei Jahren betrugen die Einsparungen bereits 780 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigte Ende Dezember 62 000 Mitarbeiter.