Die Kammer erachte die Angeklagten einer gemeinschaftlich begangenen Untreue für hinreichend verdächtig. Sie wirft ihnen vor, im Dezember 2007 die Finanztransaktion «Omega 55» genehmigt zu haben, obwohl anhand einer Kreditvorlage eine umfassende Abwägung von Chancen und Risiken des Geschäfts nicht möglich gewesen sei. Die Beschuldigten haben den Vorwurf zurückgewiesen.

Eine weitere Anschuldigung der unrichtigen Darstellung - landläufig Bilanzfälschung - richtet sich nur gegen Nonnenmacher und einen weiteren Ex-Vorstand. Sie sollen in einem Quartalsbericht statt eines Fehlbetrags einen Gewinn ausgewiesen haben. Die «Süddeutsche Zeitung» hatte am Dienstagabend zuerst über den bevorstehenden Prozessauftakt berichtet. Verhandlungstermine stehen laut Gericht noch nicht fest.