Bereits bekannt ist, dass RWE bis 2016 jede zehnte Stelle streichen will. Konzernweit sollen 6750 der zuletzt insgesamt rund 67 000 Stellen wegfallen, verlagert oder durch Verkauf abgegeben werden, 4750 davon in Deutschland.

Erst im Herbst 2013 hatte es Abschreibungen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro gegeben, auch hier war der Kraftwerkspark betroffen.

Dass es nun erneut zu den massiven Abschreibungen gekommen ist, liegt vor allem an den einbrechenden Preisen an der Strombörse. Diese liegen nach Branchenangaben bei unter 40 Euro pro Megawattstunde. Damit sich aber beispielsweise der Betrieb eines Gaskraftwerks lohnt, wäre ein Preis von 55 Euro nötig. «In unserem Prüfprozess haben wir gesehen, dass wir davon ausgehen müssen, dass das Preisniveau an den Großhandelsmärkten in Europa langfristig niedrig bleiben wird», sagte eine RWE-Sprecherin.