Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Mittwoch) berichtete ebenfalls von entsprechenden Plänen.

Bisher lässt VW den Großtransporter bei Daimler bauen, der Crafter gleicht größtenteils dem Mercedes Sprinter. Die Kooperation läuft 2016 aus, VW sucht daher schon seit längerem nach einer Alternative für die Zukunft des Crafter. Die «FAZ» berichtete, das Werk bei Posen werde mehr als eine halbe Milliarde Euro kosten und solle auf eine Jahreskapazität von 70 000 Einheiten kommen. Ein Sprecher von VW Nutzfahrzeuge (VWN) sagte auf Nachfrage, es gebe noch keine Entscheidung. Die Suche nach einem Standort dauere an.

Nach dpa-Informationen könnte die Fabrik in Stöcken künftig Teile der Produktion des VW-Kompaktvans Touran bekommen. Das seien bisher aber nur konkrete Überlegungen, sagten zwei mit dem Thema vertraute Personen. VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh bestätigte generelle Gedankenspiele zur Auslastungsfrage in Stöcken und den möglichen Weg, Kapazitäten aus Wolfsburg ins nahe gelegene Hannover abzugeben.