Verantwortlich war zum einen der schwächelnde Yen: Dieser verbilligt zwar die japanischen Produkte im Ausland, verteuert aber auch die oft in Dollar abgerechneten Importe. Vor allem die wachsenden, teuren Einfuhren fossiler Brennstoffe, auf die Japan seit der Abschaltung seiner Reaktoren nach der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 angewiesen ist, drücken auf die Bilanz der eigentlichen Exportnation.

In einem vorläufigen Bericht des Finanzministerium stieg der Export im März im Jahresvergleich um 1,8 Prozent, während die Importe um 18,1 Prozent in die Höhe schnellten. Allein der Import aus China, Japans größtem Handelspartner, kletterte im Jahresvergleich um 27 Prozent, während der Export gerade einmal um 4,3 Prozent stieg.