- EXXONMOBIL: Der weltweit wertvollste Ölmulti verdiente im

dritten Quartal unter dem Strich noch 7,9 Milliarden Dollar (5,8 Mrd Euro). Das waren 18 Prozent weniger als vor einem Jahr. Hauptgrund war, dass ExxonMobil an der Weiterverarbeitung von Rohöl zu Kraftstoff nur noch halb soviel verdiente. Zuletzt war der Verdienst in diesem Bereich 2010 so schlecht. Auch eine leicht gestiegene Ölförderung durch die Erschließung neuer Gebiete konnte diesen Rückschlag nicht wettmachen.

- SHELL: Bei dem britisch-niederländischen Ölkonzern brach der um Sondereffekte bereinigte Überschuss um ein Drittel auf 4,5 Milliarden Dollar ein. Shell leidet wie die Konkurrenz unter einer gesunkenen Nachfrage nach Treibstoff in Europa. Dies lässt die Margen im

Raffinerie-Geschäft einbrechen. Zudem leidet Shell unter Unruhen im Förderland Nigeria. Seit Juli musste die Trans-Niger-Pipeline fünfmal geschlossen werden, weil Öldiebe die Leitung angezapft hatten. Alleine dies ließ den Gewinn um 300 Millionen Dollar sinken. Positiv lief das dritte Standbein Chemie.