Dies geht aus Analysen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor, über die auch die «Bild»-Zeitung am Montag berichtete.

Auch die Zahl der erwerbstätigen Frauen insgesamt nahm in dem genannten Zeitraum deutlich zu. Sie stieg um mehr als zwei Millionen - bei einem Beschäftigungszuwachs von drei Millionen. Vor allem im Sozialbereich fanden Frauen nach den IW-Analysen eine Arbeit, wo im Gesundheits- und Sozialwesen viele neue Stellen angeboten wurden.

Insgesamt gibt es heute mehr Frauen auf dem Arbeitsmarkt als früher. Waren 2002 erst 63 Prozent aller 15- bis 64-Jährigen im Berufsleben oder suchten Arbeit, so stieg dieser Anteil 2012 auf 72 Prozent. Besonders stark ist die Quote bei Frauen im Alter 45 plus gestiegen, von 51 auf 68 Prozent. Dies hängt laut Analyse einmal mit diversen Renten- und Arbeitsmarktreformen zusammen und zum anderen auch damit, dass die geburtsstarken Jahrgänge langsam in die Gruppe der älteren Arbeitnehmerinnen hineinwachsen.