Betriebe aus energieintensiven Branchen wie die Stahl-, Chemie-, oder Papierindustrie sollen danach einen Großteil jener Kosten zurückbekommen, die von 2013 an wegen des Emissionshandels auf den Strompreis umgelegt werden. Auf die Verbraucherpreise wirkt sich das nicht aus. Bei Umweltverbänden stieß das Vorhaben auf scharfe Kritik.

Am 1. Januar 2013 beginnt die nächste Phase des europäischen Emissionshandels, in der deutlich strengere Vorschriften gelten als bisher. Um die Klimaziele zu erreichen, wird die Obergrenze für CO2-Emissionen weiter gesenkt, außerdem müssen Energieversorger alle Zertifikate kaufen, die sie für den Betrieb von Kohle- und Gaskraftwerken benötigen. Bislang erhielten sie diese überwiegend kostenlos. Das dürfte die Kosten weiter in die Höhe treiben.

Diese sollen nun weitgehend ausgeglichen werden. Die Kompensation wird nach Schätzungen der Bundesregierung allein 2014 rund 350 Millionen Euro kosten.