«Es geht stabil nach oben», sagte Hofmann der Nachrichtenagentur dpa. «Wir stellen jetzt gerade im Werkzeugmaschinenbereich fest, dass die Aufträge wieder anziehen - das ist ein Frühindikator.» Der Fahrzeugbau entwickle sich stabil, im Maschinenbau gebe es ein gespaltenes Bild.

Ende September 2013 arbeiteten deutschlandweit 3,7 Millionen Menschen in der Metall- und Elektroindustrie. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet nach eigenen Angaben mit einem Produktionswachstum in der Branche um drei Prozent im kommenden Jahr.

Die Erwartungen vor der Tarifrunde an die Konjunktur hätten sich aber nicht erfüllt, sagte Hofmann. «Wir stellen jetzt fest, es geht seit September wieder nach oben. Aber das ist nicht die Dynamik, die Anfang 2013 viele gesehen haben.» Gründe dafür seien unter anderem strukturelle Themen wie die Energiewende. «Hier machen sich die fehlenden Investitionsimpulse bemerkbar», meinte Hofmann.